Bau der neuen Feuerwehrwache in Bad Salzuflen wird vorbereitet

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Vorbote: Das Trafohäuschen für die neue Hauptfeuerwache an der Lockhauser Straße ist schon da. - © Stadt Bad Salzuflen
Vorbote: Das Trafohäuschen für die neue Hauptfeuerwache an der Lockhauser Straße ist schon da. (© Stadt Bad Salzuflen)

Bad Salzuflen. Es geht voran mit der neuen Hauptfeuerwache an der Lockhauser Straße. Auch wenn sich die meisten Vorarbeiten bislang hinter den Kulissen abspielen – vor gut zwei Wochen ist auch vor Ort etwas geschehen: Das neue Trafohäuschen wurde per Kran an Ort und Stelle gehievt und installiert. Nun werden aktuell die Grundlagen für die Stromversorgung geschaffen.

„Demnächst werden die Stadtwerke die Stromleitungen und Anschlüsse verlegen. Zudem geht es zeitnah um die Wasser- und Abwasseranbindung", sagt Bauingenieurin Heidrun Stahl vom Hochbauamt der Stadt, die das Projekt betreut. Die Ausschreibungen für die Tiefbauarbeiten laufen derzeit. Wenn alles klappt, könnten sie im Oktober starten. Mit dem eigentlichen Rohbau würde es dann im Januar losgehen.

„Was den Zeitplan und die Kosten angeht, bewegen wir uns aktuell im Rahmen", sagt Heidrun Stahl. 19,6 Millionen Euro seien im Haushalt insgesamt für die neue Hauptfeuerwache veranschlagt, aktuell liege man mit der Kostenschätzung bei unter 19 Millionen. Dazu hat auch beigetragen, dass man sich am Ende gegen eine Klinker- und für eine sogenannte Trespa-Fassade entschieden habe. „Sie besteht aus einem mehrschichtigen Material, ist fest, wetterbeständig und günstiger", erklärt Heidrun Stahl. Auch an vielen anderen Stellen versuche die Stadt aktuell, Geld einzusparen. „In erster Linie legen wir bei der neuen Hauptfeuerwache Wert auf Funktionalität und darauf, dass sie technisch auf dem neuesten Stand ist. Die Architektur rückt dadurch ein wenig in den Hintergrund", erklärt die Bauingenieurin.

Neuer Standort liegt besser

Wie berichtet, entsteht an der Lockhauser Straße ein U-förmiger Bau mit drei Geschossen, die Spitzen des „U" zeigen zur B 239. Der Neubau war notwendig geworden, weil Standort, Räume und Ausrüstung der alten Wache an der Oerlinghauser Straße, die vor 45 Jahren errichtet wurde, nicht mehr den aktuellen Vorschriften für Feuerwehren sowie den Auflagen des Brandschutzbedarfsplan entsprechen.

Zudem ist die alte Wache für die hauptamtliche Wehr schlichtweg zu klein geworden. Und: Die Helfer können Teile der Stadt vom neuen Standort aus besser erreichen.

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