Lkw fängt Feuer: A2 in Richtung Hannover gesperrt

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Ein brennender LKW führt zu Verkehrsbehinderungen auf der A2. - © Feuerwehr Bad Salzuflen
Ein brennender LKW führt zu Verkehrsbehinderungen auf der A2. (© Feuerwehr Bad Salzuflen)

Bad Salzuflen. Auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover ist am frühen Donnerstagmorgen ein Transporter mit acht Autos beladen fast vollständig ausgebrannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der ausländische Fahrer entdecke das Feuer gegen 6.15 Uhr und steuerte seinen Lkw zwischen den Anschlussstellen Ostwestfalen-Lippe und Herford/Bad Salzuflen auf den Standstreifen. Er konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte das Ausmaß schon erahnen. Das Feuer hielt jedoch viele Autofahrer nicht davon ab, mit hoher Geschwindigkeit an dem brennenden Lkw vorbeizufahren, heißt es in der Pressemitteilung der Feuerwehr. Um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen, wurde neben weiteren Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzuflen auch die benachbarten Wehren aus Herford und Bielefeld mit Tanklöschfahrzeugen alarmiert.

Der Verkehr, der in Richtung Hannover gesperrten A2, wurde ab der Abfahrt Ostwestfalen-Lippe abgeleitet. Die etwa 30 Autos, die sich unmittelbar hinter der Einsatzstelle befanden, wurden einspurig und im Schritttempo an dem Lkw vorbeigeleitet. Der Brand selbst konnte in Kombination mit Schaum und Wasser schnell unter Kontrolle gebracht werden. Mehr als die Hälfte der Autos sowie der Transport-Lkw selbst brannten aus.

Auto für Auto abtransportiert

Der aufwendigste Teil stand jedoch den Einsatzkräften noch bevor: Um mögliche Glutnester abzulöschen, wurde mittels Abschleppkränen Auto für Auto von dem Transporter gehoben. Anschließend löschten die Einsatzkräfte die Fahrzeuge ab.

Rund zwei Stunden nach der Alarmierung konnte eine Fahrspur auf der A2 in Richtung Hannover wieder freigegeben werden. Zwischenzeitlich staute sich der Verkehr auf rund drei Kilometern vor der Abfahrt Ostwestfalen-Lippe. Die Autofahrer standen bis zu einer Stunde im Stau. Auch die Umleitungsstrecken waren immer mal wieder im morgendlichen Berufsverkehr überlastet. Der Einsatz der Feuerwehr lief noch bis weit in den Vormittag hinein. Rund 60 Kräfte waren vor Ort.

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde niemand. Die übrigen Fahrspuren werden voraussichtlich erst im Laufe des Donnerstagmittags freigegeben.

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