Für die Verkehrswende: „Park statt Parken“ ist zurück in Schötmar

Mattlen Küllmer

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Feritger Aufbau am Bahnho Schötmar. - © Stadt Bad Salzuflen
Feritger Aufbau am Bahnho Schötmar. (© Stadt Bad Salzuflen)

Bad Salzuflen-Schötmar. Das Projekt „Park statt Parken“ zieht weiter: Nachdem die Installation für vier Wochen an der Steege in der Innenstadt auf einer Ladezone stand und laut Mitteilung der Verwaltung „sehr gut“ angenommen wurde, ist der Platz nun für das Weinfest am vergangenen Wochenende frei gemacht worden. Der neue Standort befindet sich wieder in Schötmar.

Diesmal stehen die Palettenmöbel samt Begrünung am dortigen Bahnhof. „So ergibt sich ein kleiner Vorgeschmack auf die geplante Umgestaltung“, wie die Stadt schreibt. Wie berichtet, wird im Zuge des Masterplans der Bahnhofsvorplatz umgestaltet – und in Zuge dessen auch mehr Aufenthaltsraum an der Bega entstehen. „Dies kann jetzt schon einmal im Kleinen genossen werden.“

Wünschen wird nachgekommen

Mit der Standortwahl wurden die Rückmeldungen aus der Onlinebeteiligung zur Aktion berücksichtigt. Der Eintrag mit den meisten Bewertungen hat vorgeschlagen, entweder auf dem Marktplatz in Schötmar oder an Bega oder Werre einen Platz zu nutzen – und genau das ist jetzt ermöglicht worden.

Auch wenn für den jetzigen Standort diesmal kein Stellplatz weggefallen ist, wird mit der Installation ein Gefühl dafür vermittelt, was im öffentlichen Raum möglich ist, wenn der Platz den Menschen zur Verfügung gestellt und nicht nur als Parkraum genutzt wird. „Es ist ein kleiner Schritt in Richtung Verkehrswende“, heißt es weiter aus dem Rathaus.

Die Aktion ist Teil des im Rahmen der Kommunalrichtlinie geförderten „Klimaschutz-Teilkonzeptes klimafreundliche Mobilität“ der Stadt. Ziel dabei ist, die Mobilität zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem ÖPNV zu fördern und so die Auswirkungen des Autoverkehrs in Form von Staus, Emissionen, Platzverbrauch und Lärm zu verringern. Im Rahmen der Aktion „Park statt Parken“ haben der Verein „Pro Regio“ und das Klimaschutzmanagement der Stadt mit Jugendlichen die Möbel gemeinsam aus nachhaltigen Recyclingmaterialien gebaut.

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