Ein Schwerverletzter bei Wohnungsbrand in der Breslauer Straße

Dieter Asbrock

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Viele Verletzte: Beim Brand in der Breslauer Straße wurden acht Personen durch Rauchgas verletzt. Eine schwerbehinderte Person erlitt so schwere Verletzungen, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. - © Dieter Asbrock
Viele Verletzte: Beim Brand in der Breslauer Straße wurden acht Personen durch Rauchgas verletzt. Eine schwerbehinderte Person erlitt so schwere Verletzungen, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. (© Dieter Asbrock)

Bad Salzuflen. Bei einem Wohnungsbrand in der Breslauer Straße sind am Freitagnachmittag acht Personen verletzt worden. Ein schwerbehinderter Mann erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 13" in eine Klinik geflogen werden musste.

Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache im Erdgeschoss des zweistöckigen Wohnhauses ausgebrochen, in dem eine siebenköpfige Familie lebt. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten sich die Hausbewohner und ein Ersthelfer bereits ins Freie retten können. Die Hausbewohner hatten noch Löschversuche unternommen und sich dabei Rauchgasvergiftungen zugezogen, der Ersthelfer erlitt Brand- und Schnittverletzungen.

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Wohnungsbrand in der Breslauer Straße (© Dieter Asbrock)

Besonders tragisch: Der schwerbehinderte Sohn der Familie musste nach Erstversorgung durch den Notarzt vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden – laut Feuerwehr-Einsatzleiter Martin Brummermann wurde er als „schwerst verletzt" eingestuft.

Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle, das Haus ist durch die Verrauchung vorerst unbewohnbar. Dadurch, dass im Haus alle Türen offen gewesen seien, habe sich der Rauch ungehindert ausbreiten können. Im Haus fand die Feuerwehr diverse Aschenbecher. Ob brennende Zigaretten für das Feuer ursächlich sind, ist derzeit nicht klar.

Die Feuerwehr war mit hauptamtlichen Kräften und den Wehren aus Bad Salzuflen, Holzhausen und Werl-Aspe im Einsatz, hinzu kamen fünf Rettungswagen und Notärzte auch aus dem benachbarten Herford. Insgesamt waren laut Brummermann rund 30 Einsatzkräfte vor Ort.

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