Er wollte mit seinen Kindern grillen: 27-Jähriger entfacht offenes Feuer im Wald

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Feuer (© Symbolbild: pixabay.com)

Bad Salzuflen. Einer Gruppe Radfahrer ist es vermutlich zu verdanken, dass der Versuch eines 27-jährigen Familienvaters, im Beisein seiner Kinder im Wald zu grillen, keine schwerwiegenderen Folgen nach sich gezogen hat.

Nach Angaben der Polizei waren die drei Fahrradfahrer am frühen Montagabend auf dem Schotterweg am Waldgebiet Forstweg unterwegs, als sie gegen 20 Uhr eine Rauchsäule entdeckten, die mitten im Wald aufstieg. Das Trio ging der Sache nach und traf im Wald auf einen Mann, der dort im Beisein seiner Kinder ein Feuer entfacht hatte, um zu grillen. Der Mann wurde umgehend dazu aufgefordert, das Feuer zu löschen.

Der Aufforderung kam der junge Familienvater auch nach und versuchte die Flammen mittels mitgebrachter Wasserflaschen zu löschen. Vorsichtshalber wurde auch die Feuerwehr alarmiert, die den Waldboden überprüfte. Die dabei eingesetzte Wärmebildkamera habe zwei Stunden später immer noch einen deutlich erhitzten Waldboden angezeigt. Bei der immer noch vorherrschenden Trockenheit hätte das offene Feuer vermutlich binnen kürzester Zeit außer Kontrolle geraten undgroßen Schaden anrichten können, teilt die Polizei mit.

Weil es verboten ist, im Wald ein offenes Feuer zu machen, ist gegen den 27-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet worden.

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