Zwei Ponys sterben auf der A2 bei Bad Salzuflen

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Ponys sterben auf A2 (© Symbolfoto: Pixabay)

Bad Salzuflen-Lockhausen. Was sie dazu getrieben hat und wie sie dorthin kommen konnten, ist unbekannt. Die Folgen wiegen jedoch schwer: Drei Ponys sind am frühen Dienstagmorgen auf die A 2 zwischen den Anschlussstellen Ostwestfalen/Lippe und Herford/Bad Salzuflen gelaufen.

Gegen 3.30 Uhr informierten gleich mehrere Verkehrsteilnehmer die Autobahnpolizei über die Tiere, die sich zu dem Zeitpunkt noch auf dem Seitenstreifen in Fahrtrichtung Hannover befunden haben sollen.

Noch während die Polizei auf dem Weg zu dem gemeldeten Standort in Höhe Lockhausen war, kam es zu zwei Verkehrsunfällen. Zuerst kollidierte ein 50-jähriger Lkw-Fahrer aus Gelsenkirchen mit einem Pony, das offenbar unvermittelt auf die Fahrbahn gelaufen war. Ein nachfolgender 38-jähriger Citroën-Fahrer aus der Slowakei stieß mit einem weiteren Tier zusammen. Beide Ponys bezahlten die Unfälle mit ihrem Leben, die Fahrer blieben nach Polizeiangaben unverletzt. Der Sattelzug des 50-jährigen Gelsenkircheners war nach dem Zusammenprall mit dem Tier nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Am 
Citroën entstand hingegen nur leichter Sachschaden, der 38-jährige Slowake konnte seine Fahrt fortsetzen.
Den Sachschaden schätzt die Polizei in einer Pressemitteilung auf rund 15.000 Euro. Während der nächtlichen Unfallaufnahme staute sich der nachfolgende Verkehr auf der dreispurigen Fahrbahn auf bis zu fünf Kilometer.

Das dritte Pony konnte laut Mitteilung eingefangen und unversehrt von der Autobahn geführt werden. Ein Landwirt aus Bad Salzuflen nahm das Tier bis zur Ermittlung des Halters in seine Obhut. Wie die Polizei abschließend berichtet, erschien der Halter der Ponys am Dienstagmorgen auf der Wache der Autobahnpolizei Herford. Bei ihm handelt es sich um einen 56-jährigen Herforder, teilt die Polizei mit.

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