Verwitweter Schwan aus Alverdissen ist frisch verliebt

Till Brand

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Neue Heimat: Jens Baumann entlässt das Trauerschwan-Weibchen auf den Alverdisser Torteich. - © Heimatverein Alverdissen
Neue Heimat: Jens Baumann entlässt das Trauerschwan-Weibchen auf den Alverdisser Torteich. (© Heimatverein Alverdissen)

Barntrup-Alverdissen. Nach dem Tod seiner Gefährtin hat der schwarze Schwan auf dem Alverdisser Torteich ein Leben in Einsamkeit geführt. Doch die Tristesse und Enthaltsamkeit haben jetzt 
ein Ende. Der Heimat- und Verkehrsverein hat einen Ersatz für das verstorbene Weibchen erworben: einen zweijährigen Trauerschwan eines Züchters aus Kaunitz.

Die Kirchengemeinde Alverdissen hat den Zukauf finanziert, heißt es in einer Pressemitteilung. Jens Baumann, Vorsitzender des Heimatvereins, hat es sich demnach nicht nehmen lassen, das neue Alverdisser Schwan-Weibchen persönlich auf das Gewässer zu entlassen. „Etliche Bewohner des Dorfes beobachteten dieses Schauspiel genauso wie der alteingesessene Schwan, der 
die ganze Zeit in Lauerstellung war, um seine neue Artgenossin zu begrüßen."

Der Heimat- und Verkehrsverein spricht von „Liebe auf den ersten Blick". Habe man die beiden Schwäne doch schon nach wenigen Stunden „schmusend" auf dem Torteich gesehen, immer dicht beieinander ihre Runden drehend. Die Alverdisser hoffen nun, dass Nachwuchs nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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