Überwältigende Resonanz auf "Lippe meets Scotland" in Alverdissen

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Mit dem Dudelsack voran: ein Mitglied der Pipe-Band der "Royal British Legion Osnabrück" im Schlosspark. - © Foto: Frevert
Mit dem Dudelsack voran: ein Mitglied der Pipe-Band der "Royal British Legion Osnabrück" im Schlosspark. (© Foto: Frevert)

Barntrup-Alverdissen (sf). 1.700 Besucher und 150 Musiker – knapp 2.000 Menschen haben am Samstagabend die zweite Auflage der Benefizveranstaltung "Lippe meets Scotland" im Schlosspark Alverdissen gefeiert.

Als um kurz nach 23 Uhr die fünf Kapellen gemeinsam die Klassiker "Highland Cathedral" und "Amazing Grace" spielten, war die Stimmung bei den Besuchern auf dem Höhepunkt. Das abschließende Feuerwerk setzte mit vielen "Ahs" und "Ohs" noch einen obendrauf. Begeisterte Gäste, motivierte Bands, die ohne Gage spielten – das Fazit von "Lippe meets Scotland II" fasst Ideengeber und Macher Klaus Düwel stellvertretend für alle zusammen: "Einfach toll." Auf den Erlös, der einem guten Zweck gespendet wird, darf man gespannt sein.

Ein Rondell aus Fackeln empfing die Besucher am Eingang. Am späten Abend wurde der Schlosspark in farbiges Licht getaucht. Hausherr Rainer Terschluesen hatte die Fenster des historischen Anwesens ebenfalls erleuchtet. 140 Tische und Bänke, stilvoll mit weißen Hussen bezogen, luden zum Sitzen ein. Das Deko-Team um ­Petra Rose hatte ganze Arbeit geleistet und den Park rund um den Springbrunnen mit ­weißen Bändern, gehalten von roten Rosen, eingeteilt.

Den Abend musikalisch gestaltete die Kapellen Lipperland-Orchester, Teutoburger Jäger, Sonneborner Blasorchester und die Pipe-Band der "Royal British Legion Osnabrück" sowie die Drums & Pipes Bielefeld. Abwechselnd spielten sie für die Besucher bis 23 Uhr auf. Die Dudelsackspieler und Trommler fanden zwischendrin Zeit, alle auf sie einstürmenden Fragen zum traditionellen Outfit und auch zum Geheimnis unter dem Schottenrock zu beantworten.

Im weiteren Sinn "hat das ganze Dorf mitgemacht", freute sich Susanne Hitch vom Dekoteam und erzählte die Geschichte der Fußball-Mädchen, die eine Einladung ihres Trainers ausgeschlagen hatten, um beim Aufbau zu helfen.

"Wir haben den Vorverkauf bei 1.500 Karten stoppen müssen, um noch Tickets für die Abendkasse zu behalten. 2500 waren nachgefragt", so Klaus Düwel, der allerdings niemanden vor der Tür stehen ließ. Entsprechend Hochbetrieb herrschte an den zahlreichen Essens-Ständen, so gab es unter anderem 35 verschiedene Whisky-Sorten zu kosten.

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