Geldspritze für den Breitbandausbau der Nelkenstadt

Manfred Brinkmeier

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Aus den Händen von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (rechts) erhält Blombergs Bürgermeister Klaus Geise einen Bewilligungsbescheid für den Breitbandausbau im Gewerbegebiet Feldohlentrup in Höhe von rund 300.000 Euro.
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Aus den Händen von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (rechts) erhält Blombergs Bürgermeister Klaus Geise einen Bewilligungsbescheid für den Breitbandausbau im Gewerbegebiet Feldohlentrup in Höhe von rund 300.000 Euro.   (© Privat)

Blomberg. Diese Dienstreise hat sich gelohnt: Bürgermeister Klaus Geise hat aus Düsseldorf einen Bewilligungsbescheid – überreicht vom NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin – von knapp 300.000 Euro mitgebracht. Bestimmt ist das Geld für den Breitbandausbau im Gewerbegebiet Feldohlentrup.

Klaus Geise: „Zur Attraktivitätssteigerung, aber noch viel mehr, um die Standortbedingungen in unserem Gewerbegebiet Feldohlentrup gut zu erhalten, ist eine schnelle Internetverbindung unabdingbar. Gerne haben wir daher mit Unterstützung des Kreises auf das Förderprogramm des Landes reagiert. Wir wollen so mittels des Glasfaserausbaus auf Sicht mindestens 50 Mbit im Down- und auch Upload garantieren."

Von den ermittelten Gesamtkosten des Projektes in Höhe von 371.200 Euro werden bei einer Förderquote von 80 Prozent somit rund 74.240 Euro als Eigenanteil durch die Stadt Blomberg getragen. Die übrigen 296.960 Euro werden als Fördermittel durch das Land NRW und den Bund beigesteuert. Die Planungsphase mit der europaweiten Ausschreibung soll zum Jahresende abgeschlossen sein. Vorgesehen ist, dass bis Ende 2018 dann der schrittweise Ausbau erfolgt.

Mit der Inbetriebnahme der „letzten Meilen" dieser Glasfaserkabelanschlüsse rechnet das Stadtoberhaupt dann voraussichtlich Anfang 2019. Der NRW-Wirtschaftsminister kommentierte die Fördermaßnahme so: „Schnelles Internet ist für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unserer nordrhein-westfälischen Unternehmen essenziell. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts OWL."

In Nordrhein-Westfalen liege laut Minister ein wesentlicher Schwerpunkt des Breitbandausbaus auf der Versorgung der Gewerbegebiete mit Glasfaseranschlüssen. Insbesondere in den weniger dicht besiedelten Regionen des Landes könne die Breitbandversorgung nicht immer durch die Unternehmen am Markt sichergestellt werden.

Um die Standortattraktivität in diesen Gebieten zu erhöhen, stelle die Landesregierung über das regionale Wirtschaftsförderungsprogramm Fördermittel für den Breitbandausbau zur Verfügung.

Insgesamt 19 Zuwendungsbescheide für die beiden Kreise Lippe und Paderborn haben das Ziel, mit den Fördergeldern insgesamt 54 Gewerbegebiete an ein leistungsfähiges Glasfasernetz anzuschließen. Und eines davon wird das Blomberger Gewerbegebiet Feldohlentrup sein.

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