Blombergs Eingänge sollen auf die historische Altstadt hinweisen

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Bürgermeister Klaus Geise diskutiert mit Bürgern die Ideenentwürfe für die Blomberger Stadteingänge. Das Projekt soll zügig umgesetzt werden. - © Torben Gocke
Bürgermeister Klaus Geise diskutiert mit Bürgern die Ideenentwürfe für die Blomberger Stadteingänge. Das Projekt soll zügig umgesetzt werden. (© Torben Gocke)

Blomberg. Es muss sich etwas tun, der Status Quo wird der sehenswerten Blomberger Altstadt nicht gerecht. So oder so ähnlich begannen Mittwochabend alle Redebeiträge in der Bürgerversammlung. Die Stadt stellte den Einwohnern die bisherigen Ideenentwürfe zur Neugestaltung der Stadteingänge vor.

Damit geht das städtebauliche Entwicklungskonzept zugleich in seine Endphase. Dabei sollen nun die drei Haupteinfallstraßen optisch aufgewertet und Besucher künftig von der Bundesstraße in die Altstadt geleitet werden. In der Grundidee waren sich die Bürger weitgehend einig. Einzig in Detailfragen gab es kleinere Meinungsverschiedenheiten.

Die Grundlage zur Diskussion lieferte im Kulturhaus „Alte Meierei" der Landschaftsarchitekt Nils Kortemeier, dessen Büro von der Stadt beauftragt worden war. Er präsentierte den Bürgern die Idee eines „wiedererkennbaren Charakters" aller drei Einfahrtstraßen.

Vor Ort könnten Installationen des Logos der Stadt Blomberg und der Silhouette von Dächern entstehen. Damit sollen Vorbeifahrende auf die historische Altstadt hinwiesen werden. Darüber hinaus schwebt dem Planer ein Lichtband vor, das ganz direkt von der Bundesstraße aus die Straßen nach Blomberg hinein sichtbar machen solle.

Je nach Größe der jeweiligen Örtlichkeit und in Abstimmung mit den Verantwortlichen des Landesbetriebes Straßen.NRW seien außerdem größere Rahmen denkbar, auf denen Werbung für herausragende Ereignisse in der Stadt angebracht werden könnten. „Wir hätten den Vorteil eines einheitlichen Maßes für Plakate etwa zum Schützenfest, dem Wochenmarkt oder dem Charles-Dickens-Festival", ergänzte Bürgermeister Klaus Geise.

Kleinerer Streitpunkt war unter anderem die vorgeschlagene Abholzung im Bereich des Vattiparks unterhalb des Niederntors. Der Landschaftsarchitekt sprach sich dafür aus, hier möglichst viel Sicht auf die tatsächliche Stadt zu geben. Aus dem Publikum gab es Stimmen in beide Richtungen. Ein sichtbares Ergebnis soll es im kommenden Jahr geben.

„Einen genauen Zeitrahmen oder eine Budgetierung gibt es bislang noch nicht, aber wir wollen das Ganze jetzt zügig in Angriff nehmen", erklärte der Bürgermeister. Sollten Bürger weitere Ideen zur Entwicklung der Eingänge haben, so können sie diese innerhalb der nächsten 14 Tage der Verwaltung mitteilen, bevor das Thema dann dem Fachausschuss vorgelegt wird.

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