Umstrittene LED-Tafel im Vattipark steht

Seda Hagemann

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LED-Tafel im Vattipark (© Brink Medien / Eva Morenz)

Blomberg. Nach monatelangen Diskussionen ist die umstrittene LED-Tafel am Dienstag vor einer Woche im vorderen Teil des Vattiparks an der B1 errichtet worden. Wer auf der Bundesstraße 1 in Richtung Blomberg reinfährt, sieht die Anzeigetafel besonders gut. Wer hingegen stadtauswärts in Richtung Hellweg-Kreuzung fährt, sieht nur die Rückseite der Tafel.

Die LED-Tafel ist ohne Rahmen 4,80 Meter breit und 2,80 Meter hoch und hat damit eine Displayfläche von knapp 14 Quadratmetern. Der durchschnittliche Verbrauch beträgt nach Herstellerangaben 2,5 Kilowatt.

In der Vorlage des Bauausschusses im Mai vergangenen Jahres waren die jährlichen Stromkosten mit zunächst 60 Euro angegeben worden. Nach Rücksprache mit der Firma, die die Anlage baut und dem entsprechenden Datenblatt habe man neu gerechnet, hieß es im damaligen LZ-Bericht. Die Kosten sollen demnach eher bei 250 Euro monatlich liegen.

Insgesamt muss die Stadt Blomberg dem Unternehmen "LEDCON" nun knapp 65.000 Euro überweisen. "Damit sind die Kosten für den Bau und das Gerät selbst abgedeckt", sagte ein Mitarbeiter des Unternehmens. Die LED-Wand ist speziell für den Einsatz im Außenbereich konzipiert worden und halte Regen und Sturm sowie Sonneneinstrahlung aus. Nach Auskunft des Unternehmens haben solche LED-Produkte gewöhnlich eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren.

Ein weiterer Kritikpunkt im Vorfeld des Tafel-Baus war damals von der FDP vorgebracht worden. Denn die Tafel könne aufgrund der angebrachten Höhe nicht ausreichend vor Vandalismus geschützt werden.Dazu will sich die Stadt Blomberg auf LZ-Anfrage vorläufig nicht äußern.

Am Freitag, 23. August, um 11 Uhr soll die Anzeigetafel nun offiziell in Betrieb genommen werden. Vorher soll sie nur für Testzwecke eingesetzt werden.

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