Die Stadt Blomberg startet digital durch

Anja Imig

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Verbesserter Bürgerservice: Über den "Mängelmelder" der Stadt Blomberg lassen sich Schäden problemlos online übermitteln. - © Stadt Blomberg
Verbesserter Bürgerservice: Über den "Mängelmelder" der Stadt Blomberg lassen sich Schäden problemlos online übermitteln. (© Stadt Blomberg)

Blomberg. Zahlreiche Onlinedienste, weniger CO2-Emissionen und eine papierlose Ratsarbeit: Die Stadt Blomberg hat sich nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten in Teilen neu erfunden – und sich selbst einen Digitalschub verpasst.

Zentraler Baustein der Digitalisierungsoffensive ist die städtische Website, die in der ersten Jahreshälfte 2022 einen kompletten Relaunch erhalten hat. Bereits auf der Startseite finden sich die Möglichkeit der Onlineterminvereinbarung, die städtischen News und der neue "Mängelmelder".

Schäden lassen sich schnell übermitteln

„Über diesen lassen sich Schäden auf dem Gebiet der Stadt Blomberg schnell – auf Wunsch mit Standort und Foto – übermitteln. Über den Eingang der Meldung und den Bearbeitungsstand wird per E-Mail informiert", sagt Waldemar Bichler, der sich bei der Stadt Blomberg federführend um die Digitalisierung kümmert.

Wer noch tiefer in die städtische Materie eintauchen möchte, bekommt dazu in den Bereichen FAQ, Service & Verwaltung, Politik, Leben, Arbeit und Stadtgeschichte(n) Gelegenheit.

Viele Dienstleistungen können bereits per Onlineformular über die Website beantragt werden. „In diesem Bereich wird sich bis zum Jahresende noch mehr tun. Ziel ist es, möglichst viele Dienstleistungen der Stadt dann digital zur Verfügung zu stellen", unterstreicht Waldemar Bichler.

Alle Ratsmitglieder haben ein iPad

Auch der Rat der Stadt geht mit der Zeit: „Alle Ratsmitglieder haben ein iPad bekommen, die Arbeit findet komplett papierlos statt", erklärt Bürgermeister Christoph Dolle. Im nächsten Schritt würden auch die sachkundigen Bürger iPads erhalten. "Da passt es ins Bild, dass die Stadt Blomberg ausschließlich auf klimaneutrale Drucker und Toner setzt – und so in den Jahren 2019, 2020 und 2021 insgesamt mehr als 243 Tonnen CO2 kompensiert hat", erklärt Dolle weiter.

Abgerundet wird die zeitgemäße Ausrichtung der Stadtverwaltung durch die Möglichkeit zu Videoterminen für die Bürger. „Wenn ein persönliches Erscheinen nicht erforderlich ist, sind Videocalls seit der Corona-Lockdowns eine gute und sinnvolle Ergänzung zu den klassischen Vor-Ort-Terminen", resümiert Waldemar Bichler.

Nicht zuletzt hat die Digitalisierung in den städtischen Verwaltungsbüros Einzug gehalten: Vom Posteingang bis zur Bearbeitung rücken an die Stelle der etablierten Papier- zunehmend Digitalakten.

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