Plakate-Kleben für die Kunstmauer

Vorbereitungen für die Veranstaltung am 5. August laufen

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Ackern im ehemaligen Stall: Elke Nolte, Karin Siesenop, Irene Sentner und Christiane Gröning vom Orgateam (von links) möbeln die alten Plakatträger für die diesjährige Kunstmauer wieder auf. - © Foto: Schwarzer
Ackern im ehemaligen Stall: Elke Nolte, Karin Siesenop, Irene Sentner und Christiane Gröning vom Orgateam (von links) möbeln die alten Plakatträger für die diesjährige Kunstmauer wieder auf. (© Foto: Schwarzer)

Blomberg. Während draußen die Sonne lacht, läuft in einem ehemaligen Stall an der Blomberger Kuhstraße der Schweiß in Strömen. Und zwar im Dienste der Kunstmauer: Das beliebte Event steigt zwar erst Anfang August, doch unzählige Vorbereitungen sind bereits jetzt fällig. Beispielsweise die Herrichtung der neuen Hinweisschilder.

Ein ganzer Stapel dünner Presspappen liegt auf den Tapeziertischen. Elke Nolte, Karin Siesenop, Irene Sentner und Christiane Gröning vom Orgateam machen sich erst einmal daran, die alten Hinweisschilder aus dem Jahr 2011 abzureißen und die Unterlagen für die neuen vorzubereiten. Ein Eimer Kleister steht auch schon bereit, derweil plaudern die Damen.

"Wir haben mittlerweile 60 Künstler, so viele waren es noch nie", strahlt Irene Sentner. Die "Kunstmauer", die einst der Blomberger Maler Wolfgang Rose ins Leben gerufen hat, hat klein angefangen. "Ich glaube, beim ersten Mal waren es nicht viel mehr als zehn Künstler", sagt Elke Nolte. "Zwischendurch waren wir dann mal bei gut 30, und jetzt werden es immer mehr."

Das ist den Organisatorinnen, zu denen auch die heute verhinderte Gaby Prasse gehört, wahrlich nicht in den Schoß gefallen: "Wir haben sehr viel recherchiert und Künstler angesprochen. Einige sind aber auch von sich aus gekommen, beispielsweise eine Gruppe von Künstlerinnen aus Bielefeld", erzählt Karin Siesenop.

Eines wollen sie aber nicht, wie Christiane Gröning betont: "Kein Kunsthandwerk. Auch da hatten wir diverse Anfragen, aber das ist nicht unser Ziel." Statt dessen werden die Besucher auch am Sonntag, 5. August, zwischen 11 und 18 Uhr neben viel gemalter Kunst auch Skulpturen aus Holz, Stein und Metall entdecken. "Es sind mehr Bildhauer dabei", freuen sich die vier Frauen.

Wer nun beim letzten Mal dabei war und auf einen Stammplatz hofft, der irrt: "Wir rotieren. Der einzige, der seinen Platz behält, ist Wolfgang Rose."

Wein, Kaffee und Kuchen ergänzen das Angebot, und Staatlich Bad Meinberger unterstützt die Organisatoren unter dem Dach von Blomberg Marketing mit alkoholfreien Getränken. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

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