Handy sorgt für Fahrradunfall

13-Jähriger verletzt sich bei Sturz vom Fahrrad

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Detmold. Am frühen Donnerstagabend verletzte sich ein 13-jähriger Junge bei einem Sturz von seinem Fahrrad. Zuvor war er auf dem Radweg der Augustdorfer Straße in Richtung Detmold unterwegs und hatte angehalten, um mit seinem Handy zu telefonieren. Noch bevor er das Telefon wieder verstaut hatte, setzte der 13-Jährige seine Fahrt fort und versuchte dabei das Telefon in seine Hosentasche zu stecken.

Währenddessen verlor er sein Gleichgewicht, kam ins Straucheln und fuhr gegen eine dort aufgestellte Warnbake, was den Sturz von seinem Rad verursachte. Anschließend wurde er zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in die Detmolder Klinik gefahren. Es entstand kein Sachschaden. Auch das Telefon blieb heil.

Die Polizei weißt in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass nicht nur das reine Telefonieren auf dem Fahrrad unerlaubt ist. Es ist außerdem verboten, das Telefon während der Fahrt in die Hand zu nehmen und sei es "nur", um ein Foto zu machen oder eine SMS zu schreiben. Verstöße dagegen können mit einem Verwarngeld in Höhe von 25 Euro geahndet werden.

Die Gefahr für den Radler ist die gleiche, wie beim Telefonieren während der Autofahrt. Zum einen ist der jeweilige Fahrzeuglenker abgelenkt und kann sich nicht voll auf den Straßenverkehr konzentrieren. Zum anderen hat man nicht beide Hände frei, um auf eventuell auftretende Gefahrensituationen reagieren zu können.

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