Detmolder Stadthallen-Sanierung wird noch teurer

Jana Beckmann

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2018 wurde am Mittelteil der Stadthalle und am Pavillon 7 bereits der marode Putz abgeschlagen und erneuert.  - © Archivfoto: Jana Beckmann
2018 wurde am Mittelteil der Stadthalle und am Pavillon 7 bereits der marode Putz abgeschlagen und erneuert.  (© Archivfoto: Jana Beckmann)

Detmold. Rund 2,87 Millionen Euro waren für die letzten Sanierungsabschnitte in der Stadthalle (Mittelteil und Eckgebäude Pavillon 7) angesetzt gewesen, nach einem Schadstofffund im Herbst 2018 legte die Stadt noch einmal eine Million drauf. Nun folgen weitere 165.000 Euro.

Diese sind dafür vorgesehen, die Mietwohnung im Obergeschoss wieder herzurichten, die für die Beseitigung der Schadstoffe komplett entkernt worden war. „Der Ausbau und die Aufteilung der Wohnung erfolgt möglichst universell (Leichtbauwände), so dass unterschiedliche Nutzungen möglich sind", erklärt Klaus Zimmermann, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Immobilienmanagement bei der Stadtverwaltung, mit Blick in die Zukunft.Zunächst einmal geht es jedoch darum, die Wohnung wieder vermieten zu können. Die Investitionssumme solle sich nach der Anpassung der Miete auf einen „angemessenen Preis", angelehnt an den Mietspiegel, innerhalb von rund 17 Jahren amortisiert haben. Der Tiefbau- und Immobilienausschuss des Stadtrates folgte dem Vorschlag der Verwaltung und stimmte dem Bauvorhaben einstimmig zu.

Die Umsetzung soll innerhalb des vierten Bauabschnittes erfolgen, der bis zum Frühjahr 2020 laufen soll. Die Arbeiten am Mitteltrakt, im Zuge derer auch die Fassade saniert worden war, ist laut Zimmermann im April fertig gestellt worden. Im direkten Anschluss wurde der Betrieb im großen Saal wieder aufgenommen.

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