Rückschau auf die Geburt des modernen Detmold

Torben Gocke

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Rainer Heller hält die Umrisse Remmighausens aus einem Detmold-Puzzle in die Luft. - © Torben Gocke
Rainer Heller hält die Umrisse Remmighausens aus einem Detmold-Puzzle in die Luft. (© Torben Gocke)

Detmold. Seit 50 Jahren gibt es die Stadt Detmold in ihrer heutigen Form. Zuvor gab es neben der Kernstadt noch 25 eigene kleine Gemeinden – von Pivitsheide V.L. bis Mosebeck und von Bentrup bis Berlebeck. Der Zusammenschluss sollte Verwaltungen leistungsfähiger und die politische Landkarte übersichtlicher machen. Kein leichtes Unterfangen, wie eine Ausstellung zeigt, die gestern im Detmolder Rathaus eröffnet wurde.

Über mehrere Jahre hinweg hat sich der Arbeitskreis Lippischer Archivare gemeinsam mit etlichen Unterstützern und Helfern auf dieses Jubiläumsjahr vorbereitet. „Etliche Zeitzeugen haben sich bei uns gemeldet und so zum Gelingen dieser Ausstellung beigetragen", freute sich Stadtarchivarin Dr. Bärbel Sunderbrink, während sie die Ausstellung gemeinsam mit Bürgermeister Rainer Heller, seinem Vorgänger im Amte, Friedrich Brakemeier und David Merschjohann von der Universität Paderborn eröffnete.

Welche Vorbehalte und Hoffnungen es in den vielen kleinen Ortsteilen damals gab, ist ebenso dokumentiert, wie die Gesamtsituation in NRW, die den Rahmen zur Gebietsreform bildete. Zu sehen ist die Ausstellung im Rathaus jetzt bis zum 30. April. Öffentliche Führungen gibt es am 20. Februar, am 19. März und am 23. April, jeweils um 16 Uhr.

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