Stets im Wandel und im Kern doch unverändert: Eindrücke von der Andreasmesse 1953, 1984, 1970 und 2015. - © LZ/Stadtarchiv Detmold/Torben Gocke

Detmold
Erinnerungen an die Andreasmesse: Von Wunderelefanten, Riesendamen und Feuerwerk

Stets im Wandel und im Kern doch unverändert: Eindrücke von der Andreasmesse 1953, 1984, 1970 und 2015. (© LZ/Stadtarchiv Detmold/Torben Gocke)

Jürgen Hagemeister hätte an diesem Wochenende zum 20. Mal die Traditionskirmes organisiert. Stattdessen blickt der Marktmeister zurück auf die letzten Jahre. Dr. Inke Tappe-Pollmann kennt die Wurzeln.


Riesen-Damen, eine Menschenschau, Elefanten, die Kunststücke auf dem Marktplatz vorführen und der Moppen-Onkel, der mit Reimen die Besucher zu seinen Süßigkeiten locken will. Die Andreasmesse hat mehr als 400 Jahre auf dem Buckel. Während sich die Attraktionen verändert haben, ist ihr Kern aber immer gleich geblieben: Sie ist Treffpunkt für alte Freunde, Kontaktbörse für neue Bekanntschaften und ein Markt für Konsumgüter und Unterhaltung.

"Am Mittwoch um 16 Uhr laden wir zur Eröffnung auf den Marktplatz", sagt Jürgen Hagemeister scherzend. Die 20. Andreasmesse, die der Marktmeister bauen wollte, fällt ins Wasser. "Ich hatte mich schon darauf gefreut", sagt Hagemeister. Er sei wehmütig, "die Andreasmesse ist auch für mich schon ein Highlight". Im November 2001 hat Jürgen Hagemeister zum ersten Mal die Andreasmesse organisiert. "Damals noch in Vertretung für den Marktmeister. Das war ein echter Sprung ins kalte Wasser", sagt er. Denn neben der eigentlichen Organisation habe er auch die Schausteller erst einmal kennenlernen müssen. "Teilweise können die sich nicht aufs Hemd gucken, selbst innerhalb einer Familie." 

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von Yvonne Glandien
am 29.11.2020 um 10:00 Uhr

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