Der Kojak aus Heidenoldendorf

Martin Hostert

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Heidenoldendorfs Kojak heißt Dennis Maelzer . - © Dennis Maelzer
Heidenoldendorfs Kojak heißt Dennis Maelzer . (© Dennis Maelzer)

Detmold. Wer familienpolitischer Sprecher und überdies so fleißig wie Dennis Maelzer ist, der darf vor nichts zurückschrecken. Gleich sechs Lollitests hat der Sozialdemokrat im Landtag ausprobieren dürfen. Inspektor Kojak, Gott hab ihn selig, hätte ihn beneidet. Es gab sie sogar in verschiedenen Ausführungen: „Einer sah aus wie eine Zahnbürste, ein anderer musste unter die Zunge gelegt werden, andere ähnelten Wattetupfern", schreibt der Heidenoldendorfer, als Vater Kummer gewöhnt, zu seinem Foto.

Unbestätigten Meldungen zufolge waren welche mit Lakritz-, Pfefferminz-, Erdbeer-, Apfel-, Tofu- und Pickertgeschmack im Angebot. Fazit Maelzers: „Die Lollis sind die kindgerechte Alternative, die wir seit Wochen fordern." Er freue sich, dass sich der Einsatz der SPD gelohnt habe und die Lollis in Kitas und Schulen zum Einsatz kommen.

Das Gute: Egal, ob Lakritz- oder Pickertgeschmack, ob bürsten- oder tupfergleich – die Lollis schafften schnell Klarheit. Einmal angesabbert und ins Labor geschickt, stehe bald fest, ob das Kind das C-Wort hat oder nicht. Funktioniere auch bei Erwachsenen: Achtmal am Tag – inklusive obligatorischer Schnell- und PCR-Tests – habe sich bestimmt noch niemand testen lassen müssen, schätzt Maelzer. Am besten soll ihm nach LZ-Informationen der Pickertlolli geschmeckt haben.

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