Notunterkunft in der Grünen Halle stellt Betrieb ein

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Die Notunterkunft in der Grünen Halle wurde bislang vom DRK betrieben. Dieses Bild zeigt (von links): Einrichtungsleiter Karim Suleimann), Anna Wiebe und Leon Haimann. - © Janet König
Die Notunterkunft in der Grünen Halle wurde bislang vom DRK betrieben. Dieses Bild zeigt (von links): Einrichtungsleiter Karim Suleimann), Anna Wiebe und Leon Haimann. (© Janet König)

Detmold. Zum Ende des laufenden Schuljahres wird die Notunterkunft in der Grünen Halle im Schulzentrum Mitte ihren Betrieb einstellen. In den Sommerferien wird das Gebäude dann wieder in seinen Zustand als Turnhalle zurückgeführt, so dass im kommenden Schuljahr das Gebäude wieder für den Schulsport und für Sportvereine zur Verfügung steht.

Möglich wird dieser Schritt laut einer Pressemitteilung aus dem Detmolder Rathaus, da es der Stadt gelungen sei, an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet dezentralen Wohnraum für die Geflüchteten bereit zu stellen. Dies sei stellenweise schneller geschehen als ursprünglich erwartet.

Material wird weiter vorgehalten

„Die schnelle Bereitstellung von Wohnraum ist nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen lokalen Unternehmen und der Stadt möglich und zeigt die große Hilfsbereitschaft, die alle Detmolder in der herausfordernden Situation zeigen", so die Erste Beigeordnete und Kämmerin Dr. Miriam Mikus. Außerdem hat sich der Zustrom von Menschen aus der Ukraine in den vergangenen Wochen verringert.

Das Material für die Notunterkunft wird von der Stadt Detmold weiterhin vorgehalten, um bei Bedarf dynamisch auf die Entwicklungen reagieren zu können. Die Grüne Halle wurde als erste Notunterkunft in Detmold im März hergerichtet und seitdem vom DRK-Lippe betreut. Der Betrieb der Notunterkunft am Hangar 21 läuft bis auf Weiteres fort.

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