Vielfältiger Sound in der Detmolder Schule am Wall

Karin Laqua

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Die Jazz-Abteilung der Johannes-Brahms-Musikschule präsentierte sich mit vier Ensembles. Hier ist die Newcomer-Band zu sehen. - © Stadt Detmold
Die Jazz-Abteilung der Johannes-Brahms-Musikschule präsentierte sich mit vier Ensembles. Hier ist die Newcomer-Band zu sehen. (© Stadt Detmold)

Detmold. Vielfältige jazzige Klänge in der Aula der Alten Schule am Wall. Schüler der Johannes-Brahms-Musikschule (JBM) zeigten bei ihrem Konzert "Get Ready" mit Darbietungen aus Rock, Pop, Swing, Latin und Blues, wie groß die stilistische Bandbreite der Jazz-Abteilung der Schule ist, das ist dem Bericht der Stadt zu entnehmen.

Den Anfang machte die "Rock&Pop-Combo" mit einer gut besetzten Gitarren-Sektion, mehrstimmigem Gesang und einer präzise agierenden Rhythmusabteilung. "Der erst zehnjährige Gitarrist Manuel Vavassori spielte die alten Klassiker von Eric Clapton, George Harrison und Robert Johnson mit dem gleichen Enthusiasmus wie die erwachsenen Band-Mitglieder. Mit Simeon Bodenberger, der für den Song ,My Sweet Lord' die Gitarre aus der Hand legte und den Lead-Gesang übernahm, hat die Combo ein weiteres vielversprechendes Nachwuchstalent", heißt es in dem Bericht weiter.

Auf gleich hohem Niveau wie die "Rock&Pop-Combo" spielte die Newcomer-Big-Band. Das 16-köpfige Ensemble war bestens aufeinander eingespielt, so dass der Groove in dem ruhigeren „The Look of Love“ genauso stimmte wie in dem temporeichen „Mamo Hot“. "Die bereits in der ersten Band aktive Sängerin Onalenna Kochsiek bereicherte mit ihrer durchsetzungsfähigen Stimme den Big-Band-Sound. Unter den zahlreichen Solisten verdienten sich die Saxophonisten Johannes Curran (Alt), Bernd Rottmann (Tenor), Tim Fatnev (Bariton) und der Gitarrist Leo Feger einen Extra-Applaus des Publikums.

Die Leitung lag in den Händen von Fritz Krisse

Die Gesamtleitung des Konzerts lag in den bewährten Händen von Fritz Krisse. "Er hatte die wunderbare Idee, nach der Pause einmal die für die Leistungen der Schüler hauptverantwortlichen Lehrer der Jazzabteilung als Ensemble auftreten zu lassen", teilt die Stadt mit. Krankheitsbedingt sei es dann nur ein Sextett gewesen, das mit Thomas Görg (Trompete), Georg Schmitt (Tenor-Saxophon), Gabor Jakab (Posaune), Daniel Marciniak (Gitarre), Fritz Krisse (Kontrabass) und dem vertretungsweise eingesprungenen Roy Bryson (Schlagzeug) ein virtuoses Feuerwerk mit Standards von Miles Davis und anderen entfachte. Verstärkt durch die Lehrer und erneut durch Sängerin Onalenna Kochsiek bildete die Big Band den Abschluss des Konzerts.

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