Ausstellungseröffnung „Faire Kleidung“ am Grabbe-Gymnasium

Sven Koch

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Schüler der Fairtrade-AG bei der Vorstellung der Hoodies: (von links) Maria, Sarah, Viyan, Antonia, Lucas-Alexander. - © Grabbe Gymnasium
Schüler der Fairtrade-AG bei der Vorstellung der Hoodies: (von links) Maria, Sarah, Viyan, Antonia, Lucas-Alexander. (© Grabbe Gymnasium)

Detmold. Fair bedeutet „gerecht im Verhalten gegenüber anderen“. Und „fair“ ist sie nicht, die Kleidung, die wir in der Regel einkaufen. Das zeigt das Grabbe-Gymnasium mit der Ausstellung „Trikot-Tausch – die zwei Seiten der internationalen Sportbekleidungsproduktion“ des Vereins Vamos.

Die Arbeitsbedingungen der überwiegend weiblichen Textilarbeiter sind häufig in finanzieller Hinsicht ausbeuterisch, gesundheitsschädlich und lebensgefährdend. Um dieses Thema präsent zu machen, hat die Fairtrade-AG des Grabbe Gymnasiums die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Fairtrade Stadt Detmold, Alavanyo und mit Unterstützung des Fördervereins der Schule nach Detmold geholt. Das schreibt die Schule in einer Pressemitteilung.

Unterstützung der Detmolder Nachhaltigkeitsziele

Anja Vothknecht, stellvertretende Schulleitung, begrüßte die Ausstellung, da sie die Gelegenheit biete, mit Schülern zusammen den Raum und die Perspektive zu wechseln. Dr. Miriam Mikus, Kämmerin der Stadt, freute sich über die Unterstützung der globalen Nachhaltigkeitsziele des Fair Trade Towns Detmold.

Die Schüler der Fairtrade-AG stellten dann auch gleich die neuen fairen Schulpullover (Hoodies) vor. Referent Manuel Blendin vom Welthaus Bielefeld stellte dar, wie komplex die Lieferketten in der Textilproduktion sind und dass es noch ein langer Weg ist, den Arbeiterinnen wirklich existenzsichernde Löhne zu ermöglichen.

Die Ausstellung kann noch bis zum 30. September nach vorheriger Anmeldung von Schulklassen und Gruppen besucht werden (fairtrade@grabbe-dt.de). Zudem ist sie am Donnerstag, 29. September, von 16 bis 18 Uhr offen zugänglich.

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