Detmolder Kinoprojekt hatte zwischenzeitlich Finanzprobleme

Investor: Finanzierung jetzt wieder auf dem Weg

Von Thorsten Engelhardt

Detmold. Das Detmolder Kinoprojekt hat zwischenzeitlich offenbar Finanzprobleme gehabt. Nun sei aber wieder alles auf dem Weg, erfuhr der Stadtentwicklungsausschuss am Mittwoch.

Architekt Andreas Neuenfeld berichtete im Stadtentwicklungsausschuss über den derzeitigen Stand des von der Firma K-Motion geplanten Kinocenters am Hasselter Platz. Seinen Worten nach hatte K-Motion die Finanzierung des Detmolder Projektes mit einem Kino-Bau in Hamburg-Bergedorf gekoppelt. Dieses Vorhaben sei aber geplatzt. Daraufhin habe das Unternehmen Probleme mit seinem Finanzpartner bekommen.

Mittlerweile sei aber ein neuer Geldgeber gefunden worden, sodass in zwei Wochen die notwendigen Erklärungen der Banken gegenüber der Stadt Detmold erfolgen könnten. Die Finanzierung des Detmolder Projektes sei wieder auf dem Weg, sagte Neuenfeld im Namen des Unternehmens in seiner Antwort auf Fragen, die die Freien Wähler gestellt hatten.

Er verwies darauf, dass K-Motion bereits mehrere hunderttausend Euro in die Planung investiert habe und die grundsätzliche Struktur der Pläne soweit gediehen sei, dass man einen Bauantrag stellen könnte, sobald die Bauleitplanung abgeschlossen ist.

In diesem Prozess befindet sich die Stadt derzeit. Ohne das Thema weiter zu diskutieren, nickte der Stadtentwicklungsausschuss mehrheitlich den Entwurf des notwendigen Bebauungsplanes ab. Er wird nun vom 25. Mai bis 24. Juni ausgelegt, damit Bürger Eingaben machen können. Danach debattiert die Politik über die eingegangenen Einwände und Anregungen, bevor der Bebauungsplan mit einem Satzungsbeschluss dann Rechtskraft erhält.

Die Verwaltung und der K-Motion-Architekt arbeiteten in dem Prozess eng zusammen, sagte Bernd Zimmermann, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung in der Verwaltung. Ein Grundstücksvertrag liege K-Motion ebenfalls schon vor und werde dort derzeit geprüft.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2019
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.