Fraktionen uneins über Gestaltung der Extertalstraße

SPD und UWE für Radweg, CDU und FDP skeptisch

veröffentlicht

Extertal (rad). Eine durchgehende Radwegverbindung im Extertal wäre für Manfred Stoller (UWE) eine "große Chance". Wie Ralf Weber (SPD) wirbt er deshalb für die aktuellen Pläne des Landesbetriebs Straßenbau, der den Querschnitt der L 758 bei der 2015 geplanten Sanierung zugunsten eines abgetrennten Geh- und Radwegs verkleinern will. Das sei heute Standard, so Stoller. In der Diskussion um die künftige Gestaltung der Extertalstraße zwischen Bösingfeld und Alverdissen hat sich bei den Christdemokraten dagegen die Stimmung gedreht.

Die CDU-Fraktion sei wie der Landwirtschaftliche Verein mehrheitlich der Meinung, der jetzige Zustand mit zwei Mehrzweckstreifen müsse erhalten bleiben, sagte Ratsherr Heinrich-Wilhelm Tölle. Er kündigte an, die Landwirte würden vom 1. Januar an nicht mehr auf die Mehrzweckstreifen ausweichen, sondern die normalen Fahrstreifen nutzen. "Die Bevölkerung mag sich dann ein Bild davon machen, wie der künftige Ausbau auszusehen hat", sagte Tölle. Er befürchtet wie Christian Sauter (FDP), dass das Überholen schwieriger wird.

Mehr in Ihrer Lippischen Landes-Zeitung.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2020
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.