Harzfahrt begeistert die "Sternberger"

Wolf-Stephan Scherzer

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Eine eineinhalbstündige Floßfahrt auf dem Stausee Wendefurth gehörte zum Programm. - © Rainer Bobenhausen
Eine eineinhalbstündige Floßfahrt auf dem Stausee Wendefurth gehörte zum Programm. (© Rainer Bobenhausen)

Extertal-Linderhofe. Zu einer Tagesfahrt in den Harz starteten mehr als 60 Mitglieder und Freunde des Sternberger Heimat- und Verkehrsvereins. Das Hauptziel war der zwischen Elbingerode und Thale gelegene Rappbodestausee.

Zur Mittagspause mit „Köhlersteak und Bratkartoffeln“ wurde in der Köhlerhütte „Stemberghaus“ gerastet. Interessant und informativ war laut einer Pressemitteilung auch der Besuch des naheliegenden Köhlermuseums und der aktiven Köhlerei, die jährlich etwa 50 Tonnen Holzkohle produziert. Am Nachmittag erlebten die Teilnehmer eine eineinhalbstündige Floßfahrt auf dem separaten, zur Gesamtanlage gehörender Stausee Wendefurth. Hier gab es Kaffee und Kuchen mit begleitender, vom Gastronomen gespielter Akkordeonmusik.

Imponierende Hängebrücke

Haben viel gesehen und erlebt: die Fahrtteilnehmer vor der Köhlerhütte „Stemberghaus“. - © Rainer Bobenhausen
Haben viel gesehen und erlebt: die Fahrtteilnehmer vor der Köhlerhütte „Stemberghaus“. (© Rainer Bobenhausen)

Anschließend ging die Fahrt weiter zur Staumauer des Rappbodestausees. Die Talsperre, eine der größten in Deutschland, wurde in den 1950er Jahren erbaut und dient der Trinkwasserversorgung des Umlandes. Angeschlossen ist ein Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung. Imponierend ist die parallel zur Staumauer verlaufende 458 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke, auf die sich trotz herrlicher Aussicht und vertrauenerweckender Sicherung nicht alle Besucher trauten. Die neue, ebenfalls vom Info- und Aussichtsturm verlaufende Doppelseilrutsche wurde bestaunt, aber von den Mitfahrern wegen des zu erwartenden hohen Adrenalinspiegels doch nicht genutzt. Schließlich verlaufen die Seile 120 Höhenmeter über dem Abgrund der Talsperre und man saust mit Tempo 85 etwa 1000 Meter hinab ins Tal zur Wendefurth-Talsperre. Der Respekt überwog das Interesse und die Erkenntnis, dass man sich einige Jahrzehnte früher wohl eine Fahrt zugetraut hätte.

Dank an die Organisatoren

Diese Tagesfahrt erbrachte für die Mitfahrer neue Entdeckungen, schöne Erlebnisse, Entspannung und Unterhaltung. Auch die lukullischen Angebote waren sehr zufriedenstellend. Das Reisewetter war auch gut. "Den Reiseorganisatoren Annelie und Uwe Kunze ist der Dank für die schöne Tagesgestaltung gewiss", heißt es abschließend.

Weitere Informationen und Fotos finden sich unter www.huv-sternberg.de (Rubrik „Reisen“) im Internet.

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