Park-and-Ride-Anlage in Horn erhält mehr Plätze

Während der Arbeiten können Pendler die Fläche nicht nutzen.

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Ab Mai wird der Parkplatz am Horner Bahnhof ausgebaut, um zusätzliche Stellfläche zu schaffen. - © Stadt Horn-Bad Meinberg
Ab Mai wird der Parkplatz am Horner Bahnhof ausgebaut, um zusätzliche Stellfläche zu schaffen. (© Stadt Horn-Bad Meinberg)

Horn-Bad Meinberg. Für Pendler gibt es am Bahnhof in Horn gibt es eine Park-and-Ride-Anlage (P+R) mit aktuell etwa 30 Stellplätzen. Diese Anlage soll in den kommenden Wochen von der Stadt ausgebaut werden.

Die Nutzung von P+R habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen. „Die vorhandenen Stellplätze reichen bei Weitem nicht aus“, deshalb werde auch auf den angrenzenden unbefestigten Flächen der Bahn geparkt, berichtet Jörg Flintrop vom Fachbereich Stadtentwicklung, Bauen und Liegenschaften der Stadt Horn-Bad Meinberg in einer Pressemitteilung. Die Bauarbeiten sollen Anfang Mai beginnen und voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein.

In dieser Zeit ist der Parkplatz am Bahnhof nicht nutzbar. Einige Ersatzparkplätze werden in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof eingerichtet. Allerdings decken diese nach Angaben der Stadtverwaltung den tatsächlichen Bedarf sehr wahrscheinlich nicht ab. Insofern müssten Nutzer längere Fußwege einplanen. Gleichwohl bemühe sich die Stadt Horn-Bad Meinberg, die Einschränkungen so kurz wie möglich zu halten. Sie bittet um Verständnis.

Nach den Planungen des Büros DS Verkehrsinfrastruktur entstehen nach Abschluss der Ausbauarbeiten etwa 2000 Quadratmeter zusätzlicher Parkraum. „Dies entspricht rund 40 bis 50 zusätzlichen Stellplätzen“, erläutert Flintrop. 15 Bestandsparkplätze bleiben erhalten, der Rest wird überbaut, um die gesamte Fläche besser auszunutzen. Die P+R-Anlage soll mit einer Asphaltoberfläche und einer modernen, effizienten Beleuchtung ausgestattet werden.

Möglich wird die Erweiterung, weil die Stadt im Jahr 2019 die benötigten Flächen von der Deutschen Bahn gekauft hat. Im März vergangenen Jahres beschloss der Ausschuss für Verkehr und Sanierung dann das entsprechende Bauprogramm. Anschließend wurden beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe Fördermittel beantragt, die bewilligt wurden. Insgesamt belaufen sich die Kosten laut Mitteilung der Stadt auf etwa 400.000 Euro.

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