CDU-Stadtverband stellt sich neu auf

Jens Gnisa ist neuer Vorsitzender und löst Michael Rosentreter ab

Von Manfred Brinkmeier

Die CDU Horn-Bad Meinberg hat einen neuen Vorsitzenden. Jens Gnisa steht jetzt als Nachfolger von Michael Rosentreter an der Spitze des Stadtverbandes.

Horn-Bad Meinberg/Holzhausen-Externsteine. Insgesamt 47 von 50 Stimmen bekam Gnisa bei der Mitgliederversammlung am Montagabend im Landhotel "Café Weber" in Holzhausen-Externsteine, die vom lippischen Landtagsabgeordneten Manfred Luckey geleitet wurde. Zwei Mitglieder stimmten mit Nein.

Gnisa: "Wir haben uns in drei Sitzungen ein Bild davon gemacht, wie der neue Vorstand aussehen könnte. Die Basis ist dabei nachhaltig gefragt worden. Das ist gut so und sorgt dafür, dass wir vernünftig arbeiten können." Er freue sich darauf, erstmals in seiner Heimat politisch tätig zu sein, so der neue CDU-Stadtverbandsvorsitzende. Gnisa versprach zugleich, dass der neue Vorstand, in dem 3 Mitglieder unter 25 Jahre alt seien, zielstrebig nach vorne schauen wolle.

Stellvertreter von Jens Gnisa sind nun Friedrich Petringmeier, Elmar Angresius und Patrick Pauleikhoff. Zum Schriftführer wurde Gunter Schmidt gewählt. Er ist auch für die Pressearbeit zuständig. Seine beiden Stellvertreter sind Hannes Rombach und Alexander Martin. Kassenwart ist nun Ralf Heyden, während Kirsten Kirchhoff für die Mitgliederbetreuung verantwortlich zeichnet.

Zu Beginn der Versammlung hatte Michael Rosentreter an das durch Wahlkämpfe geprägte Jahr 2009 erinnert. "Leider aber ist der Kommunalwahlkampf nicht so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben. Der Wähler hat entschieden, damit müssen wir leben. Das ist Demokratie." Was seine berufliche Zukunft betrifft, wisse er derzeit nicht, wie es damit weiter gehe, so Rosentreter. Insofern hätte er es als unfair empfunden, so weiter zu machen. Deshalb habe er einen Schnitt gemacht und sein Amt zur Verfügung gestellt. Um die CDU neu aufzustellen, habe man sich mit den Ortsvereinsvorsitzenden rechtzeitig zusammengesetzt.

Rosentreter: "Wir brauchen Leute, die wirklich mit anpacken. Wenn keine Wahlen sind, dann ist die Mitarbeit keine schwere Aufgabe. Aber zu Wahlzeiten sieht das schon ganz anders aus. Ich bin überzeugt davon, dass wir jetzt eine gute Mischung aus erfahrenen Kämpfern und jungen Leuten, die aus dem Babyalter raus sind, gefunden haben. Der neue Vorstand hat jetzt genügend Zeit zur Einarbeitung."

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