Gemeinde Kalletal erhält 1,1 Millionen Euro vom Land für die Schulen

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Moderne Tafel: (von links) Mario Hecker, Olaf Kapelle, Kirsten Pielsticker und Jürgen Berghahn vor einem Smartboard in der Grundschule Hohenhausen. - © Büro Berghahn
Moderne Tafel: (von links) Mario Hecker, Olaf Kapelle, Kirsten Pielsticker und Jürgen Berghahn vor einem Smartboard in der Grundschule Hohenhausen. (© Büro Berghahn)

Kalletal-Hohenhausen. Das Geld aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020" kommt in Kalletal an: Über vier Jahre verteilt erhält die nordlippische Gemeinde rund 1,09 Millionen Euro. Das mit insgesamt zwei Milliarden Euro hinterlegte Programms soll Investitionen in die Bildungsinfrastruktur möglich machen und Schulen bei der Modernisierung unterstützen – und Kalletal setze das gut um, lobte der SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Berghahn bei einem Besuch im Wahlkreis.

„Das Förderprogramm hat mittlerweile Halbzeit. Daher freue ich mich, zu sehen, wie die Schulen im Kalletal bisher von der Förderung profitieren konnten", sagte Berghahn. Die Gemeinde Kalletal und ihre Schulen hätten beispielhaft zusammengearbeitet, so dass vor Ort in kurzer Zeit viel umgesetzt werden konnte und sich das Förderprogramm voll auszahle. „Investitionen in die Bildungsinfrastruktur sind die vielleicht wichtigsten Investitionen in die Zukunft Nordrhein-Westfalens", sagte Jürgen Berghahn laut einer Pressemitteilung weiter.

Gemeinsam mit Bürgermeister Mario Hecker und dem Fachbereichsleiter für Bildung, Jugend, Kultur und Freizeit, Olaf Kapelle, besuchte der Landespolitiker die Grundschule Hohenhausen. Schulleiterin Kirsten Pielsticker und Lehrerin Melanie Träger führten die Delegation durch die Schule und präsentierten stolz den Computerraum der Grundschule, der mittlerweile mit moderner Technik ausgestattet ist. Neue Computer, eine neue Software und ein Smartboard stehen dort Schülern und Lehrpersonal zur Verfügung.

Fachbereichsleiter Olaf Kapelle informierte, dass die Gemeinde Kalletal eine Breitband-Anbindung für alle Schulstandorte bessere Netzwerkverkabelung, WLAN für die Klassenräume, neue und weitere Beamer, Whiteboards und mehr auf die Liste gesetzt habe, was sie mit dem Geld aus dem Landesförderprogramm umsetzten wolle. Es handelt sich dabei um ein Darlehen, 
das die Gemeinde als Schulträger nicht zurückzahlen 
muss – die kompletten Kosten übernimmt das Land NRW.

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