Weserfähre bleibt am Ufer

Werner Hoppe

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Günstig für Bauarbeiten: Der niedrige Wasserstand der Weser macht die Arbeiten an der Veltheimer Anlegestelle möglich. - © Werner Hoppe
Günstig für Bauarbeiten: Der niedrige Wasserstand der Weser macht die Arbeiten an der Veltheimer Anlegestelle möglich. (© Werner Hoppe)

Kalletal-Varenholz/Porta Westfalica-Veltheim. Der Wasserstand der Weser liegt zurzeit bei deutlich unter 100 Zentimetern. Das ist zu wenig, um den Fährbetrieb zwischen dem Varenholzer und dem Veltheimer Ufer aufrechtzuerhalten. Das heißt: Auch an diesem Wochenende fährt die Weserfähre nicht. Dafür sind aber die Bedingungen ideal gewesen, um die Veltheimer Anlegestelle zu ertüchtigen.

Hintergrund: Die Beschaffenheit des Ufers machte das An- und Ablegen der Fähre bisweilen schwierig. Ein Bauunternehmen aus Porta befestigte und begradigte deshalb im Auftrag der Gemeinde Kalletal in den vergangenen Tagen sozusagen trockenen Fußes die Anlegestelle mit Beton. Damit soll auch das Ein- und Aussteigen der Passagiere deutlich leichter werden.

Ob die Fahrgäste das in diesem Jahr noch ausprobieren können, ist aber offen. Denn es ist nicht gesichert, dass der Weserpegel bis zum planmäßigen Saisonschluss der Fähre Ende Oktober wieder ausreicht. Die neue Weserfähre „braucht mindestens 100 bis 110 Zentimeter Wasser unter dem Kiel", sagt Martin Deppe vom Fährleute-Team, das sich gerade neu formiert. Darum müsse das Schiffchen bis auf Weiteres am Ufer liegen bleiben.

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