Trauer um Kreisseniorenbeauftragten Friedhelm Potthoff

Martin Hostert

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Kerze (© Symbolfoto: Pixabay)

Kalletal/Kreis Lippe. Friedhelm Potthoff ist tot. Der Kalletaler, Seniorenbeauftragter des Kreises Lippe, starb mit 84 Jahren. Bürgermeister Mario Hecker und Landrat Dr. Axel Lehmann würdigten ihn als engagierten und kritischen Mitbürger, der sich sehr energisch für die Belange der Senioren im ländlichen Raum eingesetzt habe. Potthoff war seit März 2017 erster Seniorenbeauftragter des Kreises.

Gerechtigkeit, ärztliche Versorgung auf dem Land und Mobilität seien wichtige Themen gewesen, sagte Lehmann. Potthoff selbst zog in der LZ wenige Wochen nach seiner Ernennung, im Mai 2017, eine klare Bilanz: „Ich sehe, wie wichtig die Funktion ist." Für ihn setze sich in dem neuen Amt fort, was er seit vielen Jahren getan hatte: Sich ehrenamtlich zu engagieren.

Er war bei Verdi aktiv, saß für die SPD im Kalletaler Rat, war Vorsitzender des SVA Heidelbeck und stellvertretender SPD-Vorsitzender im Dorf. Auch war er im Heimbeirat eines Demenzzentrums in Lüdenhausen. Der Kreis Lippe ehrte ihn 2019 mit dem Lippischen Ehrenring.

Der Kalletaler Friedhelm Potthoff starb im Alter von 84 Jahren.  - © Kreis Lippe
Der Kalletaler Friedhelm Potthoff starb im Alter von 84 Jahren.  (© Kreis Lippe)

"Seiner sportlichen Analysen konnte man sich sicher sein"

Kalletals Bürgermeister Mario Hecker über Friedhelm Potthoff: „Begleiten durfte ich ihn als Vorsitzenden bzw. zuletzt als stellvertretenden Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Gemeinde Kalletal. Er setzte sich besonders für das Thema Gesundheit ein, im Besonderen für die ältere Bevölkerung. Ich kannte Friedhelm Potthoff allerdings schon seit längerer Zeit.Während meiner aktiven Zeit als Fußballer vor ca.

20 Jahren bei der SVA Heidelbeck, dem er sehr zugeneigt und hierin begründet häufig auf dem Sportplatz anzutreffen war, konnte man sich seiner Tipps und Analysen immer sicher sein. Beruflich hat uns das Thema Wasser verbunden. Friedhelm Potthoff war seiner Zeit auf einer der Kläranlagen in der Stadt Bielefeld tätig. Durch meine berufliche Ausbildung als Ingenieur für Wasser- und Abwassertechnologie waren wir häufig auch hier im regen Austausch. Der Tod von Herrn Potthoff macht mich betroffen, er wird mir und der Gemeinde Kalletal fehlen. Seiner Familie gilt unser Beileid."

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