In Kalletal fließt mehr Geld in die Jugendarbeit

Lorraine Brinkmann

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Das KJK-Jugendzentrum in Hohenhausen soll demnächst auch einen Sozialarbeiter bekommen. - © Archivbild: Jens Rademacher
Das KJK-Jugendzentrum in Hohenhausen soll demnächst auch einen Sozialarbeiter bekommen. (© Archivbild: Jens Rademacher)

Kalletal. Die Förderung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Kalletal für die kommenden fünf Jahre ist gesichert- vorausgesetzt der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Rat stimmen ebenso wie der Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Freizeit und Sport dem Beschlussvorschlag zur Kooperation mit dem Verein Kinder- und Jugendarbeit (KJK) zu. Rund 210.000 Euro stehen dem Verein dadurch jährlich zur Verfügung, etwa 170.000 Euro kommen vom Kreis Lippe, 40.000 Euro von der Gemeinde Kalletal.

Grundlage ist der neue Jugendförderplan, den der Kreis Lippe für die Jahre 2021 bis 2025 vorgelegt hat und der bereits im Jugendhilfeausschuss beschlossen wurde. Die Laufzeit von fünf Jahren soll eine Kontinuität der Arbeit vor Ort sicherstellen und den Mitarbeitern des Vereins die finanziellen Rahmenbedingungen für ihre Arbeit bieten. Dem Jugendförderplan liegt wiederum eine Leistungsvereinbarung zugrunde, die vom KJK, dem Jugendamt des Kreises Lippe und der Gemeinde Kalletal gemeinsam unterzeichnet wird und in dem die jeweils zu erbringenden Leistungen festgeschrieben sind.

Von einer halben auf eine ganze Stelle

Der Zuschussbetrag der Gemeinde Kalletal sollte laut Beschlussvorlage analog zu dem des Kreises sein. „Um den Verein in die Verantwortung zu nehmen, gleichzeitig aber auch dessen finanzielle Eigenständigkeit sicherzustellen", heißt es. So hatte der KJK zuvor jährlich 154.000 Euro vom Kreis Lippe und 55.000 Euro von der Gemeinde Kalletal bekommen.

Um die Stelle der „aufsuchenden Jugendarbeit" besetzen zu können, wurde im letzten Jahr darüber diskutiert, den Zuschuss der Gemeinde zu erhöhen. Denn das Geld reicht lediglich für eine halbe Stelle.

„Weil die Arbeitsbereiche innerhalb des Vereins neu zugeschnitten wurden, beabsichtigt der KJK nun eine volle Stelle auszuschreiben", erklärt der erste Kassierer Borris Ortmeier auf Anfrage. Denn das sei nun, obwohl das Budget ungefähr gleich bleibt, möglich. Der Verein sei derzeit auf der Suche nach passenden Bewerbern.

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