Kalletaler Sportvereine erhalten Zuschüsse

Nadine Uphoff

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Die Sportvereine in Kalletal können seit 2018 Zuschüsse bei der Gemeinde beantragen. - © Symbolfoto Pixabay
Die Sportvereine in Kalletal können seit 2018 Zuschüsse bei der Gemeinde beantragen. (© Symbolfoto Pixabay)

Kalletal. Die Sportvereine in Kalletal können seit 2018 Zuschüsse bei der Gemeinde beantragen. Grundlage dafür sind der Pakt des Sports und die Sportförderrichtlinie. Bis zur Fertigstellung des Sportstättenentwicklungskonzepts (die LZ berichtete), ist grundsätzlich die Kommune für die bauliche Unterhaltung der gemeindeeigenen Sporthäuser zuständig. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für Vereine, zur Sicherstellung des Übungs- und Spielbetriebs im Jugendbereich, eine Förderung für Geräte oder eine Finanzierung von Unterhaltungsmaßnahmen zu bekommen. Davon profitieren nun vier Vereine.

Der Schützenverein Lüdenhausen beantragte einen Zuschuss bei der Modernisierung seiner Schießanlage. Die Kosten belaufen sich laut Olaf Kapelle, Fachbereichsleiter Bildung, Jugend, Kultur und Freizeit, auf 12.750 Euro. Eigentlich sollte die Baumaßnahme über das Landesförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022" finanziert werden. Doch weil sich der Schießstand im Dorfgemeinschaftshaus befindet, erfüllt er die Fördervoraussetzungen nicht. Obwohl die Bezuschussung von der Gemeinde im Rahmen der Sportförderrichtlinie auf maximal 3000 Euro begrenzt ist, stimmte der Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Freizeit und Sport einer 75 prozentigen Unterstützung von mehr als 7000 Euro zu. Diese ergibt sich aufgrund des Eigenanteils, den der Verein leisten will.

Zwei Fußballtore für den SV Bentorf

Der Reit- und Fahrverein Kalletal möchte hingegen ein weiteres Pferd für die Nachwuchsarbeit im Bereich des Voltigierens anschaffen. Die Kosten für das Tier werden auf 7000 bis 10.000 Euro geschätzt. Dem Verein gestattete die Politik den Maximalbetrag von 3000 Euro. Der SV Bentorf beantragte zum einen die Anschaffung von zwei Fußballtoren. Diese würden rund 3660 Euro kosten. Nach Abzug des 25-prozentigen Eigenanteils werden dem Verein 2745 Euro gewährt.

Allerdings wollte der SV Bentorf auch seine sanitären Anlagen sanieren lassen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 38.000 Euro. Auch hierfür sollte es Geld aus dem Förderprogramm des Landes geben. Doch dieses ist bereits überzeichnet. Daher haben Verwaltung, Gemeindesportverband und der Ausschuss sich darauf verständigt, die erforderlichen Mittel im kommenden Haushalt bereitzustellen.

Des Weiteren möchte der SuS Stemmen-Varenholz einen Zaun bauen, um insbesondere das Sporthaus vor Vandalismus zu schützen. Der soll 2500 Euro kosten. Diese Summe wird die Gemeinde beisteuern. Nicht berücksichtigt werden konnte der Antrag des Hohenhauser Tennisclubs, der die Pavillonabdeckung auf seiner Boulebahn erneuern möchte. Das Schreiben kam nicht fristgerecht an.

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