Heimat-Boxen sind in Erder angekommen

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Ulla Kreitschmann (von links), Jennifer Krimp, Jennifer Jättkowski, Leiterin Spielkreis Erder des KJK, Nina Wesselmann und Andre Bierbaum freuen sich über die Heimat-Boxen. - © Heimatverein Erder
Ulla Kreitschmann (von links), Jennifer Krimp, Jennifer Jättkowski, Leiterin Spielkreis Erder des KJK, Nina Wesselmann und Andre Bierbaum freuen sich über die Heimat-Boxen. (© Heimatverein Erder)

Kalletal-Erder. 100 Möglichkeiten zur Spurensuche und viele wissenswerte Informationen verbergen sich in der Heimat-Box. Gleich mehrere davon hat der Heimatverein Erder 1970 jüngst vom Land bekommen. Die Boxen sollen zukünftig in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden.

„Der Heimatverein fördert die Zusammenarbeit der Gruppen, die sich in Erder um die Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen in deren Freizeit kümmern. Im Oktober 2021 bemühte sich der erste Vorsitzende des Heimatvereins Erder, Andre Bierbaum, nachdem er durch einen Tipp darauf aufmerksam gemacht worden war, um eine Heimat-Box des Landes", wird in einer Pressemitteilung erklärt. Die Boxen mit dem Slogan „Entdecke, was Dich umgibt. 100 Möglichkeiten der Spurensuche" werden vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW herausgegeben.

Der Heimatverein Erder hat gleich vier solcher Boxen bestellt – und jüngst erhalten. Mit den Boxen werde den Betreuern bei der Kinder- und Jugendarbeit auf vielfältige Weise viel Wissenswertes zur Seite gestellt. Eine Box überreichte der Heimatverein nun der Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Erder, die von der langjährigen Jugendgruppenwartin Jennifer Krimp entgegengenommen wurde.

Ergründen, was Heimat ausmacht

Auch die neue ehrenamtliche Leiterin des wieder installierten Spielkreises für sechs- bis 14-Jährige des Vereins Kinder- und Jugendarbeit Kalletal (KjK), Jennifer Jättkowski, bekam eine Heimat-Box. Auch Ulla Kreitschmann, die die Kinderfeuerwehr in Erder betreut, durfte sich über eine Box freuen.

Nicht nur die Heimat-Boxen, auch ein Grußwort der Heimatministerin Ina Scharrenbach hat sich auf den Weg nach Erder gemacht. „Die langen Linien, die bleiben, sind das, was wir Heimat nennen. Herzlich möchte ich Sie einladen, sich mit Kindern und Jugendlichen auf Spurensuche zu begeben und zu ergründen, was ihre Heimat ausmacht, was es braucht, sich heimisch zu fühlen, und was jede und jeder Einzelne dazu beitragen kann. Als Unterstützung für ihre Nachwuchsarbeit finden Sie hier mehr als 100 Ideen für Aktivitäten in der Heimat-Box", wird die Ministerin in der Pressemitteilung zitiert.

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