Hermann schwärmt von seiner Tour durch Lippe

Seda Hagemann

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Die Reise habe ihm vor Augen geführt, dass "wir uns sehr glücklich schätzen können, hier in Lippe zu leben", sagt er. Aber warum ist er Anfang Dezember eigentlich so klammheimlich verschwunden? - © Bildakrobat/LZ
Die Reise habe ihm vor Augen geführt, dass "wir uns sehr glücklich schätzen können, hier in Lippe zu leben", sagt er. Aber warum ist er Anfang Dezember eigentlich so klammheimlich verschwunden? (© Bildakrobat/LZ)

Vor wenigen Tagen ist er von seiner Rundreise durchs Lipperland heimgekehrt, nun schildert er im Gespräch mit der LZ seine Eindrücke. "Ich wusste ja schon immer, wie toll wir es hier in Lippe haben, aber wenn man sich alles aus der Nähe anschaut, dann bekommt man noch eine ganz andere Verbundenheit zur Heimat", schwärmt Hermann.

Eine mysteriöse Botschaft
Eine mysteriöse Botschaft
(© Bildakrobat)
Eine kleine Notiz auf seinem Sockel war alles, was er hinterließ... "Ich möchte mich noch einmal für den Wirbel, den ich mit meiner Rundreise veranstaltet habe, entschuldigen. Ich hatte nicht ahnen können, dass das viele Lipper so mitnimmt. Aber ein bisschen fühle ich mich auch geschmeichelt - fast wie ein Promi", erzählt er.
Frohen Schrittes nach Detmold
Frohen Schrittes nach Detmold
(© Bildakrobat)
Er habe schon länger darüber nachgedacht, seine Heimat besser kennenzulernen. Schließlich stand er schon seit 1875 immer auf der Grotenburg. "Es war einfach an der Zeit für mich, aktiv zu werden. Man wird ja auch nicht jünger und wer weiß, ob ich es in 30 oder 50 Jahren noch geschafft hätte, so eine Reise überhaupt anzutreten." Zum Artikel hier klicken.
Ein Blick ins Landestheater
Ein Blick ins Landestheater
(© Bildakrobat/LZ)
Die erste Station für Hermann war das Detmolder Landestheater. Dort gab es viel für ihn zu sehen. Nicht nur das beeindruckende Landestheater selbst, sondern auch die neue Galerie am Rosental betrachtete er ausgiebig. Besonders amüsiert war er von der Nachbildung seines Fußes an der Ameide. "Ich musste sehr lachen - da rechnet ja niemand mit, eine Nachbildung seines Fußes zu finden." Zur ganzen Geschichte.
Auf dem Weg nach Lemgo
Auf dem Weg nach Lemgo
(© Bildakrobat)
Anschließend machte er sich direkt von der Detmolder City auf nach Lemgo. "Das Wetter hätte ein wenig schöner sein können, aber andererseits, ich bin ja Kummer gewohnt", schmunzelt er. Wie hat er eigentlich die Verfolgung durch den Bildakrobaten Merten Kunisch so wahrgenommen? "Herr Kunisch war wirklich immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat sich viel Mühe gegeben, unsichtbar zu sein. Ich kann mich bei ihm nur bedanken für die vielen schönen Aufnahmen, die er mir auch gleich geschenkt hat. So habe ich eine schöne Erinnerung an meine Reise.
Ein wackeliger Auftritt
Ein wackeliger Auftritt
(© Bildakrobat/LZ)
In Lemgo wurde es auch sportlich für den grünen Recken - natürlich nach einer schnell verzehrten Mantaplatte. Nach seiner wackeligen Tanzeinlage auf der Lemgoer Eisbahn - bei der er auch noch mit seinem Schwert das Dach eines angrenzenden Gebäudes beschädigte, machte er sich schnell auf in Richtung Bad Salzuflen. "Ja, das war ein wirklich peinlicher Auftritt. Ich habe schlichtweg meine Größe unterschätzt. Bei den anderen sah es so einfach aus", schildert er. Zum Artikel hier klicken.
Schnell in Richtung Salzuflen unterwegs
Schnell in Richtung Salzuflen unterwegs
(© Bildakrobat)
Auf der Ostwestfalenstraße hat ihm der viele Verkehr noch reichlich Probleme bereitet. Da sei ein Vorwärtskommen gen Salzuflen teilweise gar nicht so einfach gewesen. "Ich bin die vielen Autos einfach nicht gewöhnt und es war schon eine Herausforderung, mit meinen großen Latschen dort nicht die Autos zu behindern", sagt er. "Hut ab vor allen Lippern, die dort regelmäßig langfahren."
Verzaubert vom Weihnachtstraum
Verzaubert vom Weihnachtstraum
(© Bildakrobat/LZ)
In Salzuflen dann kam Hermann endlich in weihnachtliche Stimmung: "Ich habe zum ersten Mal einen Weihnachtsmarkt besucht  - der Weihnachtstraum in Salzuflen muss der schönste in ganz Deutschland sein. Ein wahres Märchenland. Das hat mich wirklich zutiefst beeindruckt und ich kann jedem Lipper nur empfehlen, einmal selbst dort vorbeizuschauen", berichtet er.Zum Artikel hier klicken.
Es geht heimwärts
Es geht heimwärts
(© Bildakrobat)
Unser Bild zeigt Hermann auf dem Nachhauseweg. Er marschierte  durch Lage nach Hause. "Ich konnte so auch noch einen Blick auf die Zuckerrübenfabrik werfen und auch den unverwechselbaren Duft der Zuckerstadt einatmen", erzählt er.
Endlich wieder Zuhause
Endlich wieder Zuhause
(© Bildakrobat/LZ)
Dort sei ihm auch die Idee gekommen, auf dem Rückweg nach Hause noch ein wenig weihnachtliche Deko für die Grotenburg mitzunehmen, um eben auch daheim die richtige Stimmung zu haben. "Ich bin froh, wieder Zuhause zu sein, die Reise war faszinierend und ich habe viele unvergessliche Momente erlebt. Nun werde ich mich aber ausruhen und wünsche allen Lippern einen guten Rutsch ins neue Jahr!"

Danke, Hermann für diese tollen Eindrücke. Natürlich gilt unser Dank auch dem Bildakrobaten Merten Kunisch für die vielen unvergesslichen Aufnahmen von der Reise.Zum Artikel hier klicken.

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