GEW streikt: Am Donnerstag drohen Schulausfälle

Erol Kamisli

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft ihre tarifbeschäftigten Mitglieder am Donnerstag zu Warnstreiks auf. - © Peter Steffen/dpa
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft ihre tarifbeschäftigten Mitglieder am Donnerstag zu Warnstreiks auf. (© Peter Steffen/dpa)

Kreis Lippe. Eltern und Schüler müssen sich in dieser Woche auf mehr Unterrichtsausfall einstellen als ohnehin schon üblich. Hintergrund ist der Streikaufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Weil die zweite Runde der Tarifgespräche mit den Ländern ergebnislos endete, wird es am kommenden Donnerstag, 14. Februar, zu einem Warnstreik kommen.

Die Gewerkschaft wolle damit ein Signal in Richtung Arbeitgeber senden, so Susanne Huppke, GEW-Vorsitzende in Lippe. Viele Lehrkräfte in Lippe seien keine Beamte, sondern tarifbeschäftigt. „Wenn die in den Streik treten, wird das spürbar sein." Die GEW fordert in den laufenden Verhandlungen sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro. Darüber hinaus will sie Verbesserungen bei der Eingruppierung angestellter Lehrer durchsetzen. Eine solche Lohnerhöhung bei einer Inflationsrate von zwei Prozent sei völlig überzogen, erklärte Berlins Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz, der die Arbeitgeberseite vertritt.

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