Nachwuchs-Wissenschaftler aus Lippe sind in Herford erfolgreich

Beriwan Ali

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Geschicklichkeitsspiel: Louis Jaschke und Leo Pachnicke mit ihren Zauberwürfeln - © Beriwan Ali
Geschicklichkeitsspiel: Louis Jaschke und Leo Pachnicke mit ihren Zauberwürfeln (© Beriwan Ali)

Kreis Herford/Kreis Lippe. „Frag Dich" war das Motto beim regionalen Vorentscheid zu den Bundeswettbewerben „Jugend forscht" und „Schüler experimentieren" in Herford. „Damit wollen wir die jungen Forscher dazu anregen, die nicht ganz einfache Welt besser zu verstehen", sagte Jörn-Uwe Wolff von der Sparkasse Herford.

In der Kategorie „Schüler experimentieren" traten junge Forscher aus OWL bis zum Alter von 14 Jahren an. Schüler zwischen 15 und 21 Jahren nahmen in der Kategorie „Jugend forscht" teil. Insgesamt hatten sich 134 Schüler mit 66 Arbeiten angemeldet, etwa ein Dutzend mehr als im vorigen Jahr.

Auch aus Lippe waren viele dabei. Wie wirkt sich Aluminium im Deo auf die Hautbakterien aus? Mit dieser Frage beschäftigte sich Fynn Stegelmann (19) vom Engelbert-Kaempfer Gymnasium Lemgo. „Durch Deo verringert sich das Wachstum der Bakterien", fand er heraus und erreichte den ersten Platz im Fachbereich Biologie bei „Jugend forscht".
Maya Schirpfe (14) und Joris Wijgers (13) vom Grabbe in Detmold entwickelten ein Material, das mit Hilfe einer Nano-Schicht die Farben der Umgebung zurückwirft. Mit einer Alternative für Biodiesel beschäftigten sich Eren Ünal und David Melenhorst (beide 14), ebenfalls vom Grabbe. So erreichten sie den zweiten Platz 
im Fachbereich Chemie.

Louis Jaschke (12) und Leo Pachnicke (12, beide EKG Lemgo) bauten einen Zauberwürfel aus Pappe und beschäftigten sich mit Lösungswegen für das Geschicklichkeitsspiel. Ekaterina Homann (12) vom Rudolph-Brandes Gymnasium in Bad Salzuflen beschäftigte sich mit Kaprekar-Zahlen; sie holte den dritten Platz im Fachbereich Mathe/Informatik. Von derselben Schule kommen Jannis Laghusemann (11), Levin Kroos (12) und Tristan Leander Venghaus (11), die ebenfalls den dritten Platz ergattern konnten. Sie fragten, ob die Caesar-Verschlüsselung verbessert werden könnte.

Philipp Gembruch (13) vom Grabbe bekam den dritten Platz im Fachbereich Physik. Er entwickelte eine Solaranlage, die eigenständig der Sonne folgt. Dafür bekam er außerdem den Sonderpreis für erneuerbare Energien. Carolin Mehrmann (18) und Joline Heller (18), vom Leopoldinum entwickelten einen selbsterhitzenden Thermobecher, der so funktioniert wie ein Taschenwärmer.

Die Regionalsieger erhielten einen Gutschein über 75 Euro und die Zulassung zu den weiterführenden Landeswettbewerben, die Zweit- und Drittplatzierten einen Gutschein über 60 und 45 Euro.

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