Tief "Bennet" Droht mit Sturm für Rosenmontag

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Narren flüchten am Rosenmontag in 
Düsseldorf vor Regen und Sturm. 2016 hat Düsseldorf wegen eines heftiger
werdenden Sturms kurzfristig den Rosenmontagzug abgesagt. In diesem 
Jahr könnte Tief «Bennet» den Karnevalisten den Rosenmontag verhageln. - © David Young/dpa
Narren flüchten am Rosenmontag in Düsseldorf vor Regen und Sturm. 2016 hat Düsseldorf wegen eines heftiger werdenden Sturms kurzfristig den Rosenmontagzug abgesagt. In diesem Jahr könnte Tief «Bennet» den Karnevalisten den Rosenmontag verhageln. (© David Young/dpa)

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw). Den Jecken am Rhein steht ein regnerischer und stürmischer Rosenmontag bevor - und es droht sogar die Absage von Umzügen. Tief „Bennet" werde für Windböen der Stärke acht und neun sorgen. Je nachdem, auf welchem Weg das Sturmtief übers Land ziehe, könnten die rheinischen Karnevalshochburgen betroffen sein, sagte Meteorologe Frank Balmert am Freitag.

Bei solchen Windstärken würde es für die großen Rosenmontagszüge womöglich kritisch: In Düsseldorf kann der Zug nur bis Windstärke 7 stattfinden - ab Windstärke 8 müsste er abgesagt werden. In Köln gibt es keine so klare Marke. Zuletzt war der Düsseldorfer Rosenmontagszug 2016 wegen eines Sturms abgesagt worden.Zwar gab es in den Prognosen der Meteorologen am Freitag noch zahlreiche Unsicherheiten.

Vorkehrungen für Sturm getroffen

Trotzdem wurden in Köln erste Vorkehrungen für den Sturm getroffen. Tribünen und mobile Zäune für den Umzug wurden gesichert. Immer wieder ging der Blick der Verantwortlichen auf die Wetterprognose. „Wir gucken uns die Situation aktuell an und entscheiden dann", sagte Tanja Holthaus, Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval.„Eigentlich ist es ein stinknormales Tief. Es ist nur wieder dumm gelaufen, weil es genau wieder an Karneval eintrifft", sagte Meteorologe Thomas Gerwin vom Deutschen Wetterdienst.

In Düsseldorf war der Rosenmontagszug zuletzt vor drei Jahren von Februar auf März verschoben worden, weil die Prognosen des Wetterdienstes damals orkanartige Böen vorhersagten. Die Jecken konnten sich die Motivwagen lediglich vor dem Rathaus anschauen. Damals sagten auch viele andere Städte ihre Züge ab. Darunter waren Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim, Recklinghausen, Hagen, Bottrop, Solingen, Ratingen, Hilden, Krefeld und Münster.

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