Hilfsfonds: Technische Hochschule will Studenten unter die Arme greifen

Marianne Schwarzer

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- © Archiv: Technische Hochschule OWL
Der Audimax der TH OWL (© Archiv: Technische Hochschule OWL)

Kreis Lippe. „66 Prozent unserer 6.300 Studierenden arbeiten neben dem Studium, vielfach in der Gastronomie", berichtet Prof. Andreas Niegel, Vorstandsvorsitzender der Hochschulgesellschaft. „Bei etwa der Hälfte sind die Jobs durch die Krise weggefallen, und etwa 1.000 bis 1.500 haben bisher ihren Lebensunterhalt mit diesen Jobs bestritten. Denen wollen wir helfen."

In den vergangenen Tagen seien unzählige Hilferufe beim Präsidium eingegangen, das sich wiederum an die Hochschulgesellschaft gewandt habe., „Der Vorstand hat sehr schnell entschieden, 20.000 Euro als Ersthilfe zur Verfügung zu stellen."

20.000 Euro als Ersthilfe

Auf der Internetseite der TH OWL findet sich ein Antragsformular. „Wer eine Bescheinigung von seinem Arbeitgeber beibringen kann, dass der Job wegen des Coronavirus weggefallen ist, muss noch eine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen." Ein dreiköpfiges Gremium, darunter der ASTA-Vorsitzende Marc Blohmeyer, entscheide dann über die Vergabe von 350 Euro pro Person.

Damit das alles fix geht, streckt die Hochschule das Geld vor. „20.000 Euro sind nicht viel, Das ist nur ein Funke, der hoffentlich ein Feuer entzünden wird", sagt Prof. Niegel, „Und wir sind ein sehr kleiner Förderverein." Er hoffe sehr darauf, dass jetzt auch andere Menschen bereit sind, die Initiative mit einer Spende auf der Internetseite der Hochschule zu unterstützen. „Ob groß oder klein: Jede Spende zählt."

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