Azubi-Safari: Wenn der Tod zum Alltag gehört

Karolina Schmidt

  • 0
Manuela Werner (rechts) ist Bestatterin in Lemgo. Wie ihr Arbeitsalltag aussieht, zeigt sie LZ-Volontärin Karolina Schmidt im Video. - © Jannik Stodiek
Manuela Werner (rechts) ist Bestatterin in Lemgo. Wie ihr Arbeitsalltag aussieht, zeigt sie LZ-Volontärin Karolina Schmidt im Video. (© Jannik Stodiek)

Lemgo. Manuela Werner wird angerufen, wenn Menschen ihren letzten Atemzug getan haben. Sie ist Bestatterin in Lemgo, und für sie gehört der Tod zum Alltag dazu. Als Bestatterin ist Einfühlungsvermögen, aber auch eine professionelle Distanz gefragt. Werner ist selbstständig und ist dabei rund um die Uhr erreichbar. "Menschen einen würdevollen Abschied zu bereiten, ist mir eine Herzensangelegenheit", sagt sie.

Ihr Beruf sei auch Berufung, sagt Werner. Vom ersten Beratungsgespräch bis zur Beerdigung kümmert sie sich um den Verstorbenen und dessen Angehörige. Doch nicht nur das: Auch das Handwerk und viele administrative Aufgaben gehören zu ihrem Job. Im Video gibt sie LZ-Volontärin Karolina Schmidt einen Einblick in den emotionalen Beruf, den sie selbst seit 2006 als Quereinsteigerin ausübt.

Hinweis: Dieses Video ist vor Ausbruch der Corona-Pandemie gedreht worden.

Interesse geweckt? Hier noch ein paar Fakten zum Beruf

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, dual in Bestattungsunternehmen/Ausbildungsbetrieb und Berufsschule
  • Ausbildungsgehalt: 520 bis 750 Euro (Zahlen für 2020, das Gehalt wird bis 2023 auf 625 bis 840 Euro erhöht)
  • Einstiegsgehalt: 1900 bis 2200 Euro
  • Voraussetzungen: empfohlen wird die Mittlere Reife

        Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2020
        Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
        Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

        0 Kommentare
        0 Kommentare

        Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!