Unternehmen können jetzt Überbrückungsgeld beantragen

veröffentlicht

  • 0
Die Hilfen können von November 2020 bis zum Sommer 2021 beantragt werden. - © Pixabay
Die Hilfen können von November 2020 bis zum Sommer 2021 beantragt werden. (© Pixabay)

Kreis Lippe. Unternehmen, Selbstständige und gemeinnützige Organisationen können nun Überbrückungshilfe für November 2020 bis Juni 2021 beantragen. Darauf weist die IHK hin.

Unternehmen, die in dieser Zeit Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, sind berechtigt. Je nach Höhe des Minus werden bis zu 90 Prozent der Fixkosten erstattet – maximal 1,5 Millionen Euro pro Monat. „Aktuell kann die Überbrückungshilfe nur von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro beantragt werden, diese Grenze soll in den nächsten Tagen verändert oder aufgehoben werden", berichtet IHK-Geschäftsführerin Maria Klaas.

Information
Weitere Infos: www.detmold.ihk.de, Tel. (05231) 7601–94.

„Das Warten hat ein Ende und wir begrüßen die Fortsetzung der Überbrückungshilfe. Gerade die Händler, aber auch die anderen Branchen, die Mitte Dezember schließen mussten, haben nun endlich eine Förderung für die Ausfälle in Sicht. Sie waren nicht für die Dezemberhilfe antragsberechtigt," erklärt Maria Klaas, Geschäftsführerin der IHK.

Die Überbrückungshilfe III knüpft an die Überbrückungshilfe II (September bis Dezember 2020) an. Die staatliche Unterstützung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den betrieblichen Fixkosten gezahlt. Es gibt einen festen Musterkatalog fixer Kosten, der erstattet werden kann. Im ersten Schritt gibt es Abschlagszahlungen von bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe.

Unternehmen können die Hilfe etwa über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer beantragen, teilt die IHK mit. Soloselbstständige können dies eigenständig tun.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2021
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare