So schwer ist die Situation der Selbsthilfegruppen in der Krise

Janet König

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Silke Stegelmann (links) und Jasmin Sasse koordinieren die Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Lippe. Sie haben 180 verschiedene Gruppen im Blick. - © Jannik Stodiek
Silke Stegelmann (links) und Jasmin Sasse koordinieren die Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Lippe. Sie haben 180 verschiedene Gruppen im Blick. (© Jannik Stodiek)

Für viele ist es eine große Zerreißprobe. Seit Mitte Dezember dürfen sich die rund 180 Gruppen in Lippe nicht mehr treffen, das Ausweichen ins Digitale ist nur spärlicher Ersatz.


Konca Fettig wirkt wie eine selbstbewusste junge Frau. Doch hinter dem Lächeln kämpft sie mit inneren Dämonen. Die 30-Jährige ist Borderline-Patientin. Vor etwa einem Jahr hat sie neben Therapie und Medikamenten Halt gesucht – und diesen in der Selbsthilfe gefunden. „Ich war selbst überrascht, dass es genau das Richtige für mich ist", sagt sie. Weil es damals noch keine Gruppe für junge Menschen in Detmold gab, hat sie selbst eine gegründet. Doch die Coronavirus-Pandemie macht es den sechs Mitgliedern gerade unglaublich schwer, sich überhaupt zu unterstützen...

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