Aktivisten kritisieren Geldinstitut

Raphael Bartling

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Paula Niewald und ihre Mitstreiter von der Fridays for Future-Ortsgruppe Detmold protestieren vor der Commerzbank-Filiale im Rosental. - © Raphael Bartling
Paula Niewald und ihre Mitstreiter von der Fridays for Future-Ortsgruppe Detmold protestieren vor der Commerzbank-Filiale im Rosental. (© Raphael Bartling)

Detmold. Mit bundesweiten Protesten haben „Fridays for Future"-Gruppen die angebliche „Doppelmoral" der Commerzbank kritisiert. Auch in Lemgo und Detmold tauchten am Freitag Klimaaktivisten vor den Bankfilialen auf.

Der Knackpunkt für die Klimaschützer: Zum einen präsentiere sich die Commerzbank Kunden und Anlegern als klimaneutral, zum anderen stecke sie laut Analysen mehrer Umweltorganisationen jedes Jahr etwa 3,8 Milliarden US-Dollar in die Förderung fossiler Brennstoffe und sei somit die größte deutsche Kreditgeberin der Kohleindustrie. Bei der Aktion im Detmolder Rosental forderten Paula Niewald und ihre Mitstreiter auf Plakaten den Kohleausstieg von der Großbank. „Eine Bank der Zukunft muss mit dem Pariser Klimaabkommen vereinbar sein", meint Aktivist Marius Lüdemann.

Fridays for Future in Lemgo - © FFF Lemgo

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