Polizei warnt vor Telefonbetrug

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Polizei (© Torben Gocke)

Kreis Lippe. Die Masche ist alt, doch sie funktioniert leider immer noch: Telefonbetrug. Die Täter geben sich beispielsweise als falsche Polizisten aus und verlangen Bargeld, Schmuck oder Überweisungen.

Die lippische Polizei hat in den vergangenen Tagen aufs Neue zahlreiche Meldungen über unterschiedliche Betrugsversuche am Telefon bekommen und warnt nun in einer Pressemitteilung vor der Masche. In einigen der gemeldeten Fälle hätten die Versuche der Betrüger leider zum Erfolg geführt, und die Opfer seien um ihre Ersparnisse gebracht worden, heißt es.

In einem Fall gaben sich die Täter als Microsoft-Mitarbeiter aus. Sie behaupteten es würde ein Problem mit dem Computer des Geschädigten geben, teilen die Beamten mit. Über einen Austausch von Daten wurden 2100 Euro vom Konto des Opfers an ein unbekanntes Konto überwiesen. In einem weiteren Fall gaben sich die Betrüger laut Mitteilung als Polizeibeamte am Telefon aus und brachten eine 97-jährige Frau dazu, 2500 Euro in bar zu übergeben.

"Egal mit welcher Begründung fremde Menschen Sie am Telefon überreden wollen persönliche Daten preiszugeben. Nennen Sie niemals Ihre Bakndaten, PIN-Codes oder Kennwörter am Telefon!", heißt es in der Mitteilung. Polizisten würden demnach niemals darum bitte, Bargeld oder andere Wertgegenstände auszuhändigen. Seriöse Anbieter,Institutionen oder Behörden würden außerdem niemals am Telefon auffordern, Zahlungen zu leisten oder Bargeld abzuheben, das dann übergeben werden soll. "Sprechen Sie bitte mit Ihren Angehörigen oder vertrauten Personen, wenn Sie sich unsicher sind", schreibt die Polizei.

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