NRW-Familienministerium zu Gast bei der Steuerungsgruppe „Kommunale Präventionsketten“ des Kreises Lippe

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Austausch in der Steuerungsgruppe „Kommunale Präventionsketten“ des Kreises Lippe: Ulrike Glathe (Fachbereichsleiterin Jugend und Familie), Marco Becker (Familienministerium NRW), Margit Monika Hahn (Kommunale Präventionsketten des Kreises Lippe) und Ute Küstermann (Leiterin des Fachgebiets Kinderschutz, Beratung und Prävention). - © Kreis Lippe
Austausch in der Steuerungsgruppe „Kommunale Präventionsketten“ des Kreises Lippe: Ulrike Glathe (Fachbereichsleiterin Jugend und Familie), Marco Becker (Familienministerium NRW), Margit Monika Hahn (Kommunale Präventionsketten des Kreises Lippe) und Ute Küstermann (Leiterin des Fachgebiets Kinderschutz, Beratung und Prävention). (© Kreis Lippe)

Kreis Lippe. Die Landesregierung setzt sich für faire Zukunftschancen aller Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen ein.

Im Kreis Lippe hat sich die lokale Steuerungsgruppe „Kommunale Präventionsketten“ des Kreises Lippe getroffen, um sich über aktuelle Maßnahmen auszutauschen und Themen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen im Kreis Lippe zu beraten.

Blomberger Sozialbericht im Mittelpunkt

Daneben stand laut Pressemitteilung des Kreises Lippe der Entwurf eines Sozialberichtes für die Stadt Blomberg im Mittelpunkt. An der Sitzung der lippischen Steuerungsgruppe, in der auch regelmäßig Bürgermeister, die Kommunalpolitik, Jugendamtsleitungen, Vertreter der freien Wohlfahrtsverbände sowie Mitarbeiter des Kreises Lippe oder aus lippischen Kommunen vertreten sind, nahm auch Marco Becker aus dem NRW-Familienministerium teil.

Ulrike Glathe, Fachbereichsleitung Jugend und Familie, begrüßte Marco Becker und betonte die Wichtigkeit von funktionierenden Präventionsketten, die im Rahmen des Landesprogramms „kinderstark – NRW schafft Chancen“ im Kreis Lippe aufgebaut werden. Marco Becker erklärte dazu: „Die Landesregierung setzt sich für faire Zukunftschancen aller Kinder und Jugendlichen ein. Ein wichtiger Baustein sind hierbei kommunale Präventionsketten, die Familien mit passgenauen Angeboten niedrigschwellige Unterstützung bieten. Ich freue mich, dass sich der Kreis Lippe beim Landesprogramm ‚kinderstark‘ so erfolgreich einbringt, damit auch andere Kommunen von den Erfahrungen hier vor Ort lernen können.“

Die Ziele und Maßnahmen des Projektes „Kommunale Präventionsketten“ sollen nach Angaben des Kreies Lippe insbesondere zu folgendem beitragen: vorbeugende und passgenaue Unterstützung für Kinder und deren Familien von Anfang an durch eine lückenlose Präventionskette von der Schwangerschaft und Geburt bis zum Übergang von Schule in den Beruf. Außerdem wird die „Netzwerks Prävention“ mit unterschiedlichsten Akteuren stetig verbessert. Weiterhin werden niedrigschwellige Zugänge zum Unterstützungssystem der Frühen Hilfen, insbesondere durch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Gesundheitssystem auf- und ausgebaut, so Margit Monika Hahn, Koordinierungsstelle Kommunale Präventionsketten des Kreises Lippe.

Die Kette wirkt, nicht die Einzelteile

Ute Küstermann, Leitung des Fachgebiets Kinderschutz, Beratung und Prävention, stellt klar „Für mein Fachgebiet und unsere Prävention gilt: die Kette wirkt, nicht die Einzelteile“. Als zweites Schwerpunktthema stellte Blombergs Bürgermeister Christoph Dolle der Steuerungsgruppe den Entwurf des „Sozialberichtes der Stadt Blomberg“ vor, den eine Planungsgruppe des Kreises Lippe erarbeitet hat. Ute Küstermann berichtete dazu, dass dieser Bericht nach dem Sozialbericht für die Stadt Horn-Bad Meinberg der zweite Sozialbericht für den Kreis Lippe sei. Für 2023 erfolgt ein "Sozialräumliches Präventionsmonitoring" für die Stadt Lügde.

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