Phoenix Contact investiert 150 Millionen Euro

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Ulrich Leidecker, Chief Operation Officer, spricht bei der virtuellen Pressekonferenz über die wirtschaftliche Entwicklung von Phoenix Contact. - © Phoenix Contact
Ulrich Leidecker, Chief Operation Officer, spricht bei der virtuellen Pressekonferenz über die wirtschaftliche Entwicklung von Phoenix Contact. (© Phoenix Contact)

Kreis Lippe. Es hätte schlimmer kommen können: Die wirtschaftliche Entwicklung von Phoenix Contact wird im Ergebnis besser ausfallen, als zu Beginn der Pandemie erwartet. Das erklärte Ulrich Leidecker, Chief Operation Officer, bei der jüngsten Jahrespressekonferenz, die erstmals virtuell stattgefunden ha.

Voraussichtlich werde Phoenix Contact das Geschäftsjahr 2020 mit einem moderaten Umsatzrückgang von minus 4 bis 5 Prozent abschließen. Das sei für die Branche ein sehr guter Wert. Weltweit betrachtet, erlebe das Unternehmen dabei ein uneinheitliches Niveau. Die „Americas" befänden sich in einem zweistelligen Minusbereich, Asien entwickele sich seit September sehr positiv mit einem steigenden Auftragseingang. China zeige ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent und auch die Wachstumskurve in den USA gehe langsam wieder nach oben.

Auch in Russland hat Phoenix Contact investiert

Auch im Corona-Jahr 2020 wurde laut Leidecker weiter signifikant investiert. Insgesamt werden es rund 150 Millionen Euro sein, die in neue Strukturen und Innovationen fließen. In Nanjing, China, befindet sich ein Gebäudekomplex in der Nähe des Flughafens in der Fertigstellung. In rund zehn Kilometer Entfernung ist derweil in Mozhou, einem neu entwickelten Industriegebiet von Nanjing, ein neues Produktionsgebäude mit eigener Logistik von rund 34.000 Quadratmetern Nutzfläche entstanden. Auch in Russland hat Phoenix Contact investiert und ist jetzt Teil des mit 2,6 Millionen Quadratermetern größten Technologieparks Europas in Skolkovo.

Am Standort in Blomberg wurde bei laufendem Betrieb die Logistik erweitert. Neun weitere Regalgassen bieten jetzt 64.000 neue Stellplätze, so die Pressemitteilung. Durch zusätzliche Workstations werde die Kommissionsleistung bis zu 40 Prozent gesteigert. Die Investition belaufe sich auf 15 Millionen Euro.

Mit einem Invest von 6 Millionen Euro wurde im ersten Quartal 2020 das neue Gebäude für die Logistik in Herrenberg fertiggestellt. Mit dem Umzug des Lagers ist die bisherige Logistikfläche für Produktionserweiterungen frei. Ebenfalls hat die Phoenix Contact E-Mobility ihre Produktionskapazitäten weiter ausgebaut. In Deutschland wird eine neue Produktionsfläche bezogen, in Polen ein neues Produktionswerk errichtet.

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