Geflügel sollte in den Stall

Astrid Sewing

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Hühner sollten drin bleiben.  - © Martin Hostert
Hühner sollten drin bleiben.  (© Martin Hostert)

Kreis Lippe. Das Geflügelpestvirus ist nun auch in Lippe amtlich festgestellt worden. Bei einer Wildente in Lage und einer Wildgans in Lemgo wurde das Geflügelpestvirus des Subtyps H5N1 nachgewiesen, berichtet das Veterinäramt. Es bittet darum, verdächtige Funde von toten Wasser-, Greif- und Eulenvögeln zu melden.

„Die Situation ist besorgniserregend. Das Risiko einer Übertragung von Wildvögeln auf Geflügel und gehaltenen Vögeln ist hoch. Umso wichtiger ist es, dass in allen Geflügelhaltungen die notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten werden und, wenn nötig, weiter verbessert werden, um Ausbrüche in Geflügelhaltungen zu verhindern“, schreibt Ricarda Rottmann, Fachgebietsleiterin für Veterinärangelegenheiten beim Kreis Lippe.

Alle Geflügelhalter seien dazu aufgerufen, die Vorgaben des Veterinäramtes einzuhalten, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und konsequent umzusetzen. Der direkte und indirekte Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln müsse unbedingt verhindert werden. Bei erhöhten Tierverlusten oder Anzeichen, die auf Geflügelpest schließen lassen, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden, um eine Infektion mit Geflügelpestviren auszuschließen, schreibt der Kreis Lippe.

Die Geflügelpest ist eine Tierseuche, die bei Geflügel und bei Wildvögeln zu schweren Krankheitsverläufen bis hin zum Tod führen kann. Insbesondere Wasservögel verbreiten den Erreger während des Vogelzugs über weite Strecken.Bürger können Funde von verendeten Wasservögeln sowie Greif- und Eulenvögeln unter vetlmue@kreis-lippe.de melden. Die Tiere werden eingesammelt und auf das Virus untersucht.

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