Schlossfestival beschreitet "Neue Wege"

Sven Koch

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Werfen Blicke in das Programm: (von links) Stephan Prinz zur Lippe, Lea Redlich und Elisabeth Wirtz (leitende Dramaturginnen Schauspiel und Musik), Hochschul-Direktor Prof. Dr. Thomas Grosse, Theater-Intendant Georg Heckel und Stefan Dörr, kaufmännischer Geschäftsführer des Landestheaters. - © Sven Koch
Werfen Blicke in das Programm: (von links) Stephan Prinz zur Lippe, Lea Redlich und Elisabeth Wirtz (leitende Dramaturginnen Schauspiel und Musik), Hochschul-Direktor Prof. Dr. Thomas Grosse, Theater-Intendant Georg Heckel und Stefan Dörr, kaufmännischer Geschäftsführer des Landestheaters. (© Sven Koch)

Detmold. „Wir freuen uns irre darauf", sagt Stephan Prinz zur Lippe. Die Rede ist vom 4. Schlossfestival, das vom 20. bis 23. Juni in Kooperation mit der Hochschule für Musik gefeiert wird – dieses Jahr mitsamt der Verleihung des Theaterpreises 2018 der Theaterfreunde und der LZ. Das Motto des Festivals lautet: „Neue Wege".

„Viele Menschen sind im Aufbruch und unterwegs", schildert Theaterintendant Georg Heckel. Musikhochschul-Direktor Thomas Grosse pflichtet bei: „Wir haben uns diesem Thema gerne angeschlossen." Und Gastgeber Stephan Prinz zur Lippe ergänzt, dass rund um das Residenzschloss Konzerte und Lesungen zu erleben sein werden, die sich mit Träumen, Hoffnungen und Utopien von Menschen auseinandersetzen werden, die ihre Heimat verlassen haben, um woanders eine neue und bessere Welt zu finden. Der Schlosshof, der Ahnensaal, die Schlosskapelle und der Schlossgarten werden zur Bühne. „Ich persönlich freue mich sehr auf dieses attraktiv gefüllte Festival, welches einmal mehr Genuss für Seele, Geist und Gaumen verspricht und überaus charmant zu einem Blick über den Tellerrand einlädt", so Stephan Prinz zur Lippe.

Los geht es am Donnerstag, 20. Juni, ab 18 Uhr mit dem Eröffnungskonzert „Aufbruch in neue Welten." Es führt musikalische Werke von Schönberg, Hindemith und Weill zusammen mit literarischen Zeugnissen von Sasha Marianna Salzmann, Feridun Zaimoglu und Rafik Schami. „I like to be in America" heißt es dann am Freitag, 21. Juni, im Schlosshof. Musik aus Musical und Operette ist zu hören, und zwar präsentiert vom Symphonischen Orchester, dem Opernchor und den Künstlern des Landestehaters unter der musikalischen Leitung von Lutz Rademacher und György Mészáros – die Moderation haben Georg Heckel und Elisabeth Wirtz.

Um 11 und 14 Uhr gibt es am Samstag, 22. Juni, eine Familienlesung mit Musik unter dem Thema „Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika" in der Schlosskapelle. Zwischen 15 und 18 Uhr wird dann im Schlossgarten gepicknickt. Zu dem Genuss unter freiem Himmel gibt es auch Musik. Die Teilnehmer können Proviant und Decken packen, um im besonderen Ambiente des Gartens, der die Türen exklusiv öffnet, einen Nachmittag mit der Familie verbringen. Das Landestheater präsentiert währenddessen Kostproben aus Schauspiel und Musiktheater, die Hochschule bietet Musik, und das Junge Theater ist auch dabei – „Ferne Klänge" heißt es bei einem Konzert im Ahnensaal im Rahmen des Picknicks. Die Proviantkörbe kann man sich übrigens im Restaurant des Theaters auf Vorbestellung bis 12. Juni füllen lassen.

Ab 19.30 Uhr spielt die Big Band der Hochschule „The Journey of Jazz – from Congo Square to Carnegie Hall" im Schlosshof. Der Sonntag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst. Ab 11.30 Uhr erklingen im Ahnensaal die „Midsummer Hornsounds" – ein Kammerkonzert mit der Horngruppe des Theaterorchesters. Schließlich wird dann ab 15 Uhr der Theaterpreis verliehen.

Information
Karten für alle Veranstaltungen zum Festival gibt es ab sofort an der
Landestheater-Kasse oder unter der Telefonnummer 05231-974803.

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