Studenten stellen Arbeiten im Ringofen aus

Wolfgang Becker

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Fasziniert von Licht und Schatten: Professorin Mary-Anne Kyriakou und die Studenten Christina Meier, Maria Gelzer, Dennis Dück und Jens Krause (von links) begutachten die im Ringofen des Ziegeleimuseums aufgestellten Installationen. - © Wolfgang Becker
Fasziniert von Licht und Schatten: Professorin Mary-Anne Kyriakou und die Studenten Christina Meier, Maria Gelzer, Dennis Dück und Jens Krause (von links) begutachten die im Ringofen des Ziegeleimuseums aufgestellten Installationen. (© Wolfgang Becker)

Lage-Hagen. Die Finsternis wird vom flackernden Licht kleiner Öllampen durchbrochen. Ihr Schein lässt Schatten an den Wänden tanzen. Eine besondere, zuweilen gespenstische Atmosphäre herrscht im Ringofen des Ziegeleimuseums.

Studenten der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur stellen in dem Gewölbegang ihre Kunstwerke aus, die sich allesamt mit dem Themenkreis „Licht, Schatten und Dunkelheit“ befassen. An den Sonntagen 25. Januar und 1. Februar finden jeweils um 15 Uhr Inszenierungen statt, bei denen die von den jungen Leuten gefertigten Installationen im Mittelpunkt stehen.

Die Arbeiten sind im Kontext zu „Platons Höhlengleichnis“ entstanden und verbinden uralte Technologie, verkörpert durch die Leuchten der Studierenden, mit der industriehistorischen Umgebung der Ziegelei. Die durch das unstete, flackernde Licht der Lampen und Leuchten entstehenden Schatten und Bilder an den Wänden sind gewollt und lassen eine Alltäglichkeit wie das Licht zu Kunst werden.

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