Feuerwehr Lage muss über Pfingsten oft ausrücken

Wolfgang Becker

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Auf Nummer sicher: Ein Feuerwehrmann löscht Glutnester an der Zypresse, die bereits ein Anwohner gelöscht hatte. - © Feuerwehr Lage
Auf Nummer sicher: Ein Feuerwehrmann löscht Glutnester an der Zypresse, die bereits ein Anwohner gelöscht hatte. (© Feuerwehr Lage)

Lage. Ein arbeitsreiches Pfingstwochenende liegt hinter der Feuerwehr Lage. Gleich mehrfach ist sie am Samstag von der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle alarmiert worden, Personen wurden zum Glück nicht verletzt.

Um 7.59 Uhr musste der Löschzug Lage zu einem brennenden Baum an den Baggerseen Im Heidland ausrücken. Angler hatten in einem Waldstück einen brennenden Baum entdeckt. Eigene Löschversuche brachten keinen Erfolg.

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Da sich der Baum abseits befahrbarer Wege befand, mussten die Einsatzkräfte das notwendige Material zu Fuß zur Einsatzstelle bringen. Das Feuer hatte sich bereits im Baum nach oben gearbeitet, so dass sich die Glut in über zehn Metern Höhe befand. Weil weitere Löschversuche keinen Erfolg brachten, musste der Baum gefällt werden. Anschließend wurde er aufgeschnitten, um die Glutnester abzulöschen. Der Einsatz war nach rund zwei Stunden beendet, so der Pressesprecher.

Um 8.50 Uhr erfolgte ein Fehlalarm in einem Industriebetrieb. Danach musste die Kachtenhausener Wehr eine Ölspur beseitigen. Diese zog sich von der Ohrser Straße aus in Richtung Helpup. Aufgrund der Länge der Ölspur wurden dann die Löschgruppe Pottenhausen und der Löschzug Lage zur weiteren Unterstützung gerufen. Ebenfalls war der Löschzug Helpup der Feuerwehr Oerlinghausen mit im Einsatz.

Am vergangenen Freitag wurde die Feuerwehr Lage zweimal kurz hintereinander alarmiert. Um 18.13 Uhr musste der Löschzug Lage in die Hardisser Straße ausrücken. Dort hatte ein Anwohner mit einem Gasbrenner Unkraut von der gepflasterten Einfahrt entfernt und mit der Flamme eine große Zypresse in Brand gesetzt. Geistesgegenwärtig löschte er das Feuer mit einem Gartenschlauch, so dass die Feuerwehr lediglich Nachlöscharbeiten vornahm und Glutnester mittels Wärmebildkamera ausfindig machte.

An dieser Stelle der Hinweis, kein Unkraut mittels einer offenen Flamme zu entfernen, schon gar nicht in der Nähe von Hecken und Sträuchern. Diese erscheinen von außen satt grün und gut gewässert, sind im Inneren aber meist durch mangelnden Lichteinfall ausgetrocknet, erst Recht im Bodenbereich, wo sich auch noch abgestorbene Zweige und altes Laub sammeln, teilt die Feuerwehr mir.

Um 20.11 Uhr erfolgte eine erneute Alarmierung. Diesmal wurden der Löschzug Lage und die Löschgruppe Hagen in die Breslauer Straße gerufen. Schnell stellte sich heraus, dass die Ursache für den Rauch auf dem Herd vergessenes und angebranntes Essen war. Hier hat der in der Wohnung installierte Rauchmelder durch die frühzeitige Erkennung und seinen Alarm eindeutig einen größeren Schaden durch einen Brandausbruch verhindert. Die Wohnung konnte nach kurzer Belüftung weiter genutzt werden.

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