"Freigängerkatzen" müssen weiterhin kastriert werden

Wolfgang Becker

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Freigängerkatzen müssen weiterhin kastriert werden. - © Symbolbild: Pixabay
Freigängerkatzen müssen weiterhin kastriert werden. (© Symbolbild: Pixabay)

Lage. Katzenhalter, die ihren Tieren Zugang ins Freie gewähren, so genannte „Freigängerkatzen“, müssen weiterhin von einem Tierarzt kastriert werden. Der Rat der Stadt Lage hat einstimmig die Verlängerung einer Verordnung aus dem Jahr 2012 beschlossen. Auch müssen die Tiere mit einer Tätowierung oder mittels eines Mikrochips als Freigänger markiert werden. Diese Regelung gilt unbefristet.

Der Ausschuss für öffentliche Ordnung, Sicherheit und Feuerwehr hatte bereits im Juni das Thema Kastrationspflicht ausführlich beraten und einstimmig dem Rat den unbefristeten Erlass einer Ordnungsbehördlichen Verordnung empfohlen. Auch hatten sich verschiedene Tierschutzorganisationen sowie Tierärzte positiv zum Erlass geäußert.

Als Katzenhalter gilt auch, wer freilaufenden Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellt. Für die Zucht von Rassekatzen können auf Antrag Ausnahmen von der Kastrationspflicht zugelassen werden, sofern eine Kontrolle und Versorgung der Nachzucht glaubhaft dargelegt wird.

Wer vorsätzlich oder fahrlässig seiner Katze Zugang ins Freie gewährt, ohne diese zuvor kastrieren oder kennzeichnen zu lassen, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Dann müssen die Besitzer der Tiere mit einer Geldbuße rechnen. Über die Höhe entscheidet das Ordnungsamt der Stadt.

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