Kleine Mira und ihre Eltern finden nach LZ-Bericht ein neues Zuhause

Cordula Gröne

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Liebevoll kümmern sich die Eltern Marcel Bieber und Lisa Schönherr um Töchterchen Mira, das seit ihrer Geburt schwerbehindert ist. - © Cordula Gröne
Liebevoll kümmern sich die Eltern Marcel Bieber und Lisa Schönherr um Töchterchen Mira, das seit ihrer Geburt schwerbehindert ist. (© Cordula Gröne)

Lage-Waddenhausen. Glückliches Ende einer langen Haussuche. Die Eltern der kleinen Mira, die seit ihrer Geburt schwerstbehindert ist, haben nach einem Bericht in der LZ im Oktober endlich ein Haus gefunden, wo alle genug Platz finden.

Lisa Schönherr und ihr Mann Marcel Bieber wohnen derzeit noch in einer kleinen Wohnung in Waddenhausen, die langfristig nicht geeignet ist. Die Zweijährige, die seit ihrer Geburt an Bewegungsstörungen leidet, deren Ursache in einer frühkindlichen Hirnschädigung liegen, benötigt regelmäßig therapeutische Unterstützung.

Auf den LZ-Artikel hätten sich etliche Privatleute und ein Makler gemeldet, die ihnen Häuser angeboten hätten und die weitere Tipps gaben. Dafür bedanken sich die Eheleute. Die Eltern entschieden sich schließlich für ein Haus in einem Lemgoer Ortsteil, das auf Anhieb passte. Die Inhaber hatten es eigentlich noch nicht zu dem Zeitpunkt verkaufen wollen, sich nach dem Bericht aber umentschieden.

Es hat ebenerdig eine Wohnfläche von 140 Quadratmetern und ist barrierefrei, wichtig für den Rollstuhl. „Die Aufteilung ist optimal", erzählt Lisa Schönherr. Es gibt zwei Badezimmer, und wenn Mira in Therapie ist, können sich die Eltern ins Wohnzimmer und nicht mehr ins Schlafzimmer zurückziehen. Auch die Fahrstrecke zum Arbeitsplatz ist von der Länge her ähnlich und zum Kindergarten von Mira sogar noch kürzer.

Der Umzug ist zum Herbst geplant, wenn die Inhaber wegziehen. „Die Zeit bis dahin stört uns nicht", so die Mutter, „wir haben so lange gesucht, das können wir noch abwarten." Zudem müsse wegen der Betreuung sorgsam geplant werden.

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